Bepflanzung

Wer bereits eine Kräuterschnecke hat oder sich die Anschaffung noch überlegt, wird sich schnell fragen, welche Kräuter passen und wie man sie anordnen sollte. Kräuterspiralen bepflanzen ist aber gar nicht so schwer! Wir zeigen Ihnen auf dieser Seite, wie Sie vorgehen sollten.

Vorarbeiten

In den anderen Artikeln unserer Seite haben wir verschiedene Bausätze für Kräuterschnecken vorgestellt und ihnen Tipps zum Eigenbau gezeigt. Wir gehen hier nun davon aus, dass Sie den richtigen Standort für die Spirale gefunden haben und diese aufgebaut ist. Sollte diese noch nicht der Fall sein, können Sie sich auf den entsprechenden Seiten bei uns umschauen.

Um nun mit der Bepflanzung zu beginnen, sollten Sie einiges bereits vorbereitet haben:

  • genügend Erde
  • Sand
  • Schaufel
  • Bruch-Steine

Am besten Sie beginnen nun von unten nach oben die Kräuterschnecke zu befüllen. Wer am Boden anfängt, kann hier humusreiche, dunkle Erde einfüllen. Je weiter man nach oben kommt, desto mehr Sand sollte darunter gemischt werden. Ab der Hälfte kann man den untersten Teil der Spirale mit Bruch-Steinen füllen und darauf das Erde-Sand-Gemisch geben. Am obersten Punkt der Spirale solltes sich sehr sandreicher Boden befinden.

Diese unterschiedliche Bodenzusammensetzung passt nämlich perfekt zu dem nun aufgeführten Bepflanzungsplan für eine Kräuterspirale, den wir Ihnen nun vorstellen.

Die Zonen einer Kräuterspirale

Eine Kräuterspirale ist in verschiedene Zonen aufgeteilt, die sich durch ihre Position, ihre Bodenzusammensetzung und die Feuchtigkeit unterschieden. Meist legt man gleichzeitig mit der Kräuterspirale einen kleinen Teich an, welcher für die nötige Versorgung mit Wasser sorgt. Hier möchten wir bei unserer Beschreibung auch beginnen.

Uferzone des Teichs (sehr nasse Zone)

In diesem sehr nassen Bereich direkt um den Teich fühlen sich besonders Pfefferminze oder Brunnenkresse wohl. Aber auch Kerbel, Dill, Garten-Bergminze, und Indianernessel fühlen sich hier wohl.

Unterer Bereich (feuchte Zone)

Diese Zone ist nicht mehr nass, sondern nur sehr feucht. Dabei ist der Übergang natürlich fließend. Hier wachsen Schnittlauch, Estragon und Liebstöckel besonders gut.

Mittlere Bereich (mäßig trockene Zone)

In dieser eher trockenen Zone, deren Bodenzusammensetzung einen gewissen Anteil von Sand beinhaltet, wachsen Koriander, Gewürz-Fenchel, Zitronen-Melisse, Rauke und Kapuzinerkresse am besten. All diese Kräuter lieben nämlich einen mäßig trockenen und leicht sandigen Boden.

Oberer Bereich (sehr trockene Zone)

Im obersten Bereich des Kräuterturms fühlen sich Currykraut, Lavendel, Majoran, Rosmarin und Thymian besonders wohl. Diese mediterranen Kräuter wünschen sich einen trockenen, warmen nun sonnigen Standort.

Andere Kräuter

Natürlich sollten Sie die Kräuter an Ihre Wünsche und den eigenen Geschmack anpassen. Es nützt nichts jede Menge Rosmarin zu pflanzen, wenn man es nicht mag. Deshalb können Sie natürlich die Kräuter variieren. Dazu sollten Sie sich überlegen, welche Kräuter Sie gerne immer frisch im eigenen Garten anbauen möchten und sich dann über deren Ansprüche informieren. Dann können Sie diese den jeweiligen Zonen zuordnen.

Doch aufgepasst: Nicht jede Pflanze eignet sich für die Kräuterspirale! Alle Kräuter, die sehr groß werden oder extrem lange und dicke Wurzeln bilden, können die Kräuterspirale beschädigen