Kräuterspiralen Trends 2018

Ja, auch bei Kräuterspiralen gibt es Trends. Und da die Tage langsam wieder länger und heller werden, lohnt es sich auch wieder, sich damit zu beschäftigen.

Der Trend hin zur Kräuterspirale ist seit Jahren ungebrochen und auch 2018 werden wieder viele neue Kräuterschnecken entstehen. Die Vorteile einer solchen Spirale im eigenen Garten überzeugen nämlich immer mehr Menschen.

Drei große Trends zeichnen sich dieses Jahr für uns ab. Diese möchten wir Ihnen heute vorstellen.

Kräuterspiralen in Rostoptik

Sehr edel und nicht nur 2018 ein echter Hingucker sind Kräuterspiralen in Rostoptik. Der hierfür verwendete Edel-Roststahl besteht aus einer Legierung, die sehr schnell rostet. Dadurch entsteht eine sehr hochwertige, edle und besondere Optik. Diese Teile gibt es außerdem für recht wenig Geld als Bausatz zu kaufen. So hat man mit dem Aufbau keinen Ärger und er geht sehr schnell von der Hand.

Kleine Kräuterspiralen für drinnen

Da nicht jeder einen großen Garten und damit Platz für eine Kräuterspirale hat, gibt es mittlerweile sehr viele Modelle, die sogar auf der Fensterbank Platz finden. So kann man seine eigenen Kräuter sogar ziehen, wenn man keinen Garten hat. Außerdem wachsen die Küchenkräuter dann da, wo man sie auch direkt braucht. In der Küche. Diese Modelle sind meist aus Plastik, dadurch sehr leicht und in den verschiedensten Farben erhältlich. Außerdem sind sie dadurch sehr günstig und langlebig.

Eckige Kräuterspiralen

Der Trend geht in vielen Bereichen ja zu eckigen Formen. Dies ist in der Architektur immer mehr zu beobachten (Laufen Sie einmal durch ein Neubaugebiet). Auch Gartenmöbel (Schauen Sie dort auch einmal auf die Terrassen) werden immer eckiger. Dieser Stil setzt sich nun auch im Bereich der Kräuterspiralen fort. Hier gibt es mittlerweile auch einige eckige Modelle. Warum auch nicht? So passt die Kräuterschnecke perfekt in einen modern angelegten Garten vor einem eleganten Haus. Einfache, klare Formen liegen einfach total im Trend. Wir finden: Gut so!

 

Haben wir noch etwas vergessen? Haben Sie dieses Jahr auch vor sich eine Kräuterspirale anzuschaffen? Wenn ja, wie soll sie aussehen? Wir würden uns über Ihre Rückmeldung sehr freuen.

Wie befüllt man eine Kräuterspirale?

In diesem Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, wie man eine Kräuterspirale richtig befüllt. Dazu muss zunächst geklärt werden, wie man eine solche Spirale anlegt. Das Augenmerk soll aber auf dem Befüllen liegen.

Als erstes sollte man sich immer überlegen, wo die Kräuterschnecke angelegt werden soll. Hierfür eignet sich ein sonniger und windgeschützter Platz mit mindestens 3-5 Quadratmetern.

In einem zweiten Schritt sollte man die ungefähre Größe festlegen und sich überlegen, ob man die Spirale selber baut oder ob man einen Bausatz kauft. Ein Kräuterspiralen-Bausatz hat den Vorteil, dass er schnell aufgebaut ist und man sich selbst keine großen Gedanken zur Planung machen muss. Allerdings kann man eine solche Kräuterspirale natürlich nicht so individuell gestalten. Die Maße sind nämlich vorgegeben.

Kommen wir nun zum Befüllen der Kräuterspirale.

Wer selbst eine solche Spirale anlegt, der gräbt die oberste Grasnarbe ab und legt dann die Steinreihe an. Die ausgegrabene Erde kann dann auch zum Befüllen verwendet werden.

Wir empfehlen immer, die unterste Schicht in der Spirale durch Bruchsteine oder Schotter zu füllen. Dadurch wird gewährleistet, dass Regen- und Gießwasser abfließt und sich keine Staunässe bildet. Darüber kann dann mit Erde befüllt werden. Da die Höhe der Kräuterschnecke ansteigt, muss auch die Höhe dieser Drainageschicht ansteigen.

Da eine Kräuterspirale in verschiedene Zonen eingeteilt wird, muss auch die Füllung unterschiedlich sein. So unterscheidet man folgenden Bereiche innerhalb einer Kräuterspirale:

Nasse Zone

Dieser Bereich ist der Unterste. Oft wird hier auch direkt an die Kräuterspirale ein kleiner Teich gebaut, damit dieser Teil immer nass bleibt. Hier wachsen dann auch diejenigen Kräuter, die es besonders nass mögen. Das sind zum Beispiel Kerbel oder Dill. Deshalb mischt man hier humusreiche, dunkle Erde unter die vorhandene Erde. So wird möglichst viel Feuchtigkeit gespeichert.

Feuchte Zone

Von unten nach oben ist dies die zweite Zone. Hier wachsen zum Beispiel Schnittlauch oder Estragon sehr gut. In diesen Bereich kann man zusätzlich noch ein wenig Sand untermischen, der die Feuchtigkeit sehr gut hält.

Mäßig trockene Zone

Kommen wir zur verletzen Zone. Hier herrscht schon ein hoher Sandanteil vor. Der Boden ist durch die Entfernung zum Untergrund trockener. Er trocknet auch schneller aus, da das Wasser in der Spiral natürlich nach unten abfließt. Mischen sie hier einen hohen Anteil Sand in die Erde.

Trockene Zone

Ganz oben in der Kräuterschnecke befindet sich die trockenste Zone. Der Sandanteil ist hier am höchsten. Hier ist außerdem auch die Sonneneinstrahlung am stärksten und das Wasser fließt am schnellsten Ab. Damit Staunässe vermieden wird, kann man den untersten Teil mit größeren Kieseln oder Überresten aus der Ummauerung füllen. Darauf dann die Erde, die mit viel Sand untermischt wurde. So wachsen in diesem Bereich Lavendel oder Rosmarin sehr gut.

Wie lege ich eine Kräuterspirale an?

Der Wunsch nach einer Kräuterspirale besteht bei vielen Menschen, doch oft scheitert es leider am Umsetzen. Wir möchten Ihnen mit diesem Beitrag zeigen, dass das Anlegen einer Kräuterschnecke gar nicht schwer ist.

Als aller erstes sollten Sie überlegen, ob dieser Wunsch wirklich stark genug ist, sie Platz für eine Kräuterspirale haben, Sie diese auch nutzen würden und auch etwas Zeit für das Anlegen und die Pflege investieren möchten. Wenn Sie all diese Punkte mit einem deutlichen Ja beantworten können, kann es weitergehen.

Nun sollten Sie überlegen, wo die Spirale angelegt werden soll. Hierfür ist ein sehr sonniger, aber windgeschützter Platz ideal. Doch es muss nicht immer der Garte sein, denn ein solches Kräuterbeet kann auch auf dem Balkon oder der Terrasse angelegt werden. Eine Ausrichtung nach Süden ist aber in jedem Fall von Vorteil, da die meisten Kräuter sehr viel Licht und Wärme benötigen.

Jetzt ist es an der Zeit, sich zu überlegen, ob man einen Kräuterspiralen Bausatz kauft oder ob man sie in Eigenregie baut. Vorteile eines Bausatzes sind, dass man hierfür weniger Zeit braucht, dass alle Teile vorhanden sind und sich die Planung auf das Ausmessen des gewünschten Aufstellortes bezieht. Allerdings kann man dann nur Standart-Modelle erwerben. Individuelle Lösungen sind so nicht möglich. Für den Eigenbau spricht, dass man seine ganz persönliche und einzigartige Kräuterspirale erschaffen kann. Auch kann man dann auf spezielle Gegebenheiten vor Ort eingehen und zum Beispiel die Spirale länglicher oder rundlicher machen. Dann muss man die Materialplanung und vieles mehr selbst übernehmen.

Es ist nun an der Zeit, sich zu überlegen, ob man unteren Ende der Kräuterspirale einen Teich haben möchte. Hierfür reicht es schon, wenn man aus Teichfolie eine kleine Mulde formt und in diese ein saugfähiges Vlies legt, welches unter der Erde bis in die Kräuterspirale reicht. Durch den Kapillareffekt wird so Wasser zu den Kräutern transportiert und Sie müssen weniger Gießen.

Der nächste Punkt ist es die gekaufte oder selbst gebaute Spirale aufzubauen. Dafür eignet sich der Frühling am ehesten, da es hier noch nicht zu heiß ist und das Aufbauen dadurch angenehmer ist. Auch beginnt hier die Wachstumsperiode der Pflanzen.

Wenn das Gerüst der Spirale steht, sollten Sie nun – falls gewünscht – das Vlies einbringen. Da eine Kräuterspirale in Pflanzzonen aufgeteilt ist, sollten Sie sich spätestens jetzt überlegen, welche Kräuter Sie anpflanzen möchten. Im unteren Bereich befindet sich die Feuchtigkeitszone, in welcher viel Wasser und humusreicher Boden vorhanden sein sollte. Hier wachsen Dill, Schnittlauch und Minze-Sorten sehr gut. Im mittleren Bereich sollte der Boden trockener und die Bodenzusammensetzung einen kleinen Anteil von Sand beinhalten. Hier wachsen Koriander, Melisse und beispielsweise Kapuzinerkresse sehr gut. Im oberen Bereich, der sehr trockenen Zone, wachsen mediterrane Kräuter wie Lavendel, Rosmarin und Thymian gut. Überlegen Sie also, welche Pflanzen Sie möchten und teilen Sie die einzelnen Zonen grob ein. Eine Drittelung der Zonen funktioniert unserer Erfahrung nach aber am besten

Um den Geländeverlauf zu modellieren kann man nach oben hin immer mehr Bruchsteine lose in die Kräuterspirale legen. So kann das Wasser schneller ablaufen, was gerade mediterrane Kräuter schätzen. So verhindert man Staunässe, was dadurch das Absterben dieser Pflanzen verhindert.

Wenn der Boden in die Kräuterspirale eingebracht ist, können Sie die Kräuter pflanzen und gut angießen. So werden Hohlräume in der Erde geschlossen und das Anwurzeln der Pflanzen erleichtert. Dann beginnt die Pflege der Spirale, was sich aber zunächst in Grenzen hält. Geben Sie nämlich den Pflanzen zunächst etwas Zeit, um zu wachsen bevor Sie das erste Mal ernten.

Nun haben Sie alles geschafft und sind stolzer Besitzer einer eigenen Kräuterspirale! Jetzt dürfen Sie sich eine Pause gönnen und sich am Anblick Ihrer Kräuterschnecke erfreuen.

Die richtigen Kräuter für die Kräuterspirale

Welche Kräuter in eine Kräuterspirale passen? Als erstes einmal natürlich alle, die Ihnen schmecken, denn nur diese werden später auch einmal gegessen werden. Ganz so einfach ist es aber leider nicht. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel aufzeigen, worauf man bei der Bepflanzung der Kräuterschnecke achten sollte.

Zum einen muss der Standort bedacht werden. Wir empfehlen es immer die Kräuterspirale am sonnigsten Ort mit der Öffnung Richtung Süden zu errichten. Die meisten Kräuter möchten nämlich viel Wärme und Sonne. Gerade mediterrane Kräuter wie Basilikum, Thymian, Oregano, Basilikum, Lavendel und Rosmarin fühlen sich so wohl.

Zum anderen muss man natürlich die Bodenbeschaffenheit beachten. So können Kräuter entweder durchlässigen, dichten, sandigen oder tonigen Boden bevorzugen. Für ein perfektes Wachstum der Pflanzen ist es wichtig, darauf einzugehen. Dann erhält man die besten Erträge. Am besten wählt man also Kräuter aus, die ähnliche Anfoderungen stellen. Doch auch eine Mischung ist möglich, da an die Erde je nach Wunsch-Pflanzen in einem Bereich der Kräuterspirale neu mischen kann.

Auch spielt der Wasserbedarf der Kräuter eine Rolle. Dieser ist aber durch regelmäßiges Gießen einfach zur regulieren. Bedenken Sie aber, wenn Sie Kräuter mit einem hohen Wasserbedarf pflanzen, diese auch regelmäßig zu gießen. Wer das nicht immer schafft, kann sich einen kleinen Teich am unteren Ender der Spirale anlegen. Aus diesem kann – unter der Erde – ein zum Beispiel Vlies in die Kräuterschnecke legen. Dieses zieht das Wasser dann nach oben. Der Teich kann mit Teichfolie ganz nach den eigenen Wünschen gestaltet werden.

Als letzter Punkt haben die Kräuter unterschiedliche Anforderungen an den Nährstoffbedarf. Dieser kann durch die Erde und eine Düngung reguliert werden. Am natürlichsten ist hierfür Kompost aus dem eigenen Garten. Aber natürlich hat das nicht jeder, dann gibt es auch gute Nitratdünger im Baumarkt oder Garten-Center.

 

Die Auswahl der Kräuter richtet sich also nach persönlichen Vorlieben, den Gegebenheiten vor Ort und den Anforderungen der Pflanzen. Der große Vorteil einer Kräuterspirale ist, dass man in den verschiedenen Zonen der Spirale unterschiedliche Bedingungen schaffen kann. Im unteren Bereich eher humushaltigeren, feuchteren Boden und weiter oben sandigere, trockene Erde. So können Sie mit einer Kräuterschnecke alle Ihre Lieblingskräuter anbauen und gleichzeitig deren Bedürfnisse ideal erfüllen. Das ist der große Vorteil einer Kräuterspirale!

Kräuterspirale selber bauen oder Kräuterspiralen-Bausatz kaufen?

Sie hätten gerne immer frische Kräuter im Garten? Dann ist eine Kräuterspirale genau das Richtige für Sie. Sobald dieser Wunsch konkreter wird, stellt sich schnell die Frage, ob man die Kräuterspirale selber bauen oder einen Kräuterspiralen-Bausatz kaufen sollte.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen Argumente für beide Möglichkeiten aufzeigen. So können Sie für sich selbst entscheiden, was für Sie besser ist. Damit Sie sich schnell einen Überblick verschaffen können, haben wir alle Argumente stichpunktartig aufgelistet.

Gründe für den Eigenbau einer Kräuterspirale

  • Wer eine Kräuterspirale selber baut, kann seine ganz persönlichen Wünsche umsetzen. Nur so hat man die Möglichkeit eine Kräuterschnecke genau nach den eigenen Vorstellungen zu bauen. Dabei kann man dann sowohl Größe, Form und Material selbst aussuchen.
  • Auch das Planen einer solchen Spirale kann ja Spaß machen, weshalb man beim Eigenbau alles selbst in die Hand nehmen kann.
  • Mit einem solchen Projekt kann man seine handwerklichen Fähigkeiten ausbauen und erproben. Dazu bietet sich eine Kräuterspirale an, da sie in den allermeisten Fällen eben nicht perfekt aussehen muss, sondern durch Unregelmäßigkeiten überzeugt.

Gründe für einen Kräuterspiralen-Bausatz

  • Mit einem Bausatz für eine Kräuterspirale spart man sich viel Ärger, da man einfach alles geliefert bekommt. Man muss nicht selber planen und rechnen, sondern hat mit einer Bestellung alles Organisatorisches erledigt.
  • Außerdem spart man viel Zeit, wenn man einen Bausatz kauft, da man nicht alle Einzelteile separat kaufen muss.
  • Gerade wer handwerklich nicht so geschickt ist, ist mit einem Kräuterspiralen-Bausatz gut beraten. Hier kann man nämlich nichts falsch machen, sich verplanen, zu viel Material oder zu wenig kauft oder vieles mehr.

Welche Argumente Sie mehr überzeugen, müssen Sie für sich selbst entscheiden. Etwas falsch machen, kann man bei der Entscheidung aber eigentlich nicht. Denn egal für welche Möglichkeit Sie sich entscheiden, am Ende werden Sie eine Kräuterspirale besitzen. Mit dieser können Sie sich immer frischen Kräutern versorgen, Ihren grünen Daumen prüfen und immer wieder ernten. Und außerdem sind Kräuterspiralen auch noch sehr schön anzusehen. Durch das bloße Ansehen wird man schon ruhige und entspannt sich. Das leise Summen von Bienen und das sanfte Wiegen der Blätter im Wind führt zwangsläufig zu einem guten Gefühl. Worauf warten Sie also noch? Nehmen Sie das Projekt „Kräuterspirale“ in Angriff!

Gründe für eine Kräuterspirale mit Teich

Wer sich ein wenig um Kräuterspiralen informiert, stößt sehr schnell auf eine Variante mit einem kleinen Teich. Diese hat viele Vorteile, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.

Der Teich dient natürlich der Wasserversorgung der Spirale. Aus ihm können sich die Kräuter ihr Wasser ziehen. So ist eine dauerhafte Versorgung gesichert, was sich natürlich in einem besonders guten Wachstum niederschlägt.

Außerdem muss man sich so nicht regelmäßig um das Wässern der Pflanzen kümmern. Da ist gerade im Hochsommer ein großer Vorteil. Denn hier sollte man auf jeden Fall jeden zweiten Tag gießen. Auch mediterrane Kräuter trocknen nämlich in einer Kräuterspirale schnell aus, da sehr viel Hitze in den Steinen gespeichert wird.

Eine Kräuterspirale mit Teich sieht auch optisch sehr gut aus. Diese beiden Komponenten passen einfach zusammen. Gerade im Garten harmoniert Wasser einfach perfekt mit Kräutern. Diese Einheit sorgt sofort für Entspannung und Wohlbefinden. Nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für einen selber ist also ein kleiner Teich ideal.

Der Teich selbst kann natürlich auch bepflanzt werden, was für ein sehr natürliches Aussehen sorgt. So schafft man eine sehr harmonische Einheit. So kann man mit dem Teich auch ein kleines Biotop schaffen.

All diese Gründe sprechen für eine Kräuterspirale mit einem Teich. Dieser sollte am unteren Ende der Kräuterspirale sein. Bei der Planung sollten Sie darauf achten, dass aus dem Teich ein Tuch in die Kräuterspirale geht. Dieses saugt dann das Wasser in die Spirale hinein. Dafür muss es sich natürlich unter der Erde die Spirale nach oben schlängeln. Weitere Tipps werden wir in einem weiteren Artikel ergänzen.

5 Fragen vor der Anschaffung einer Kräuterspirale

Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag die wichtigsten Fragen aufzeigen, die man sich vor dem Kauf einer Kräuterspirale stellen sollte. Nur durch diese kann man herausfinden, ob eine Kräuterspirale überhaupt das richtige für einen ist und welche Bauart zu einem passt. Deshalb hier nun die fünf wichtigsten Fragestellungen:

  1. Habe ich überhaupt Zeit und Lust mich hin und wieder um die Kräuterspirale zu kümmern? Sicher ist der Aufwand einmal sehr groß und man muss einiges an Zeit investieren, bis die Spirale steht, doch auch danach muss sie gepflegt werden. Auch wenn man die Anfangsinvestition an Zeit und Geld wegrechnet, braucht eine solche Spirale immer wieder Aufmerksamkeit. So muss Unkraut gejätet und Kräuter gegossen werden. Manche Pflanzen müssen in regelmäßigen Abständen zurückgeschnitten werden und auch die Spirale an sich braucht gerade nach dem Winter etwas Pflege. Hier fallen dann meist kleinere Reparaturarbeiten an.
  2. Habe ich genügend Platz für eine Kräuterspirale? Selbst kleinere Spiralen brauchen auf jeden Fall 4 Quadratmeter Platz. Darunter kann keine (klassische) Kräuterspirale angelegt werden. Bedenken Sie auch, dass Sie um die Kräuterschnecke herum noch Platz brauchen, damit Sie alle Punkte innerhalb der Schnecke gut erreichen können. Das ist nötig, um zu ernten, zu jäten und gießen.
  3. Habe ich den richtigen Platz für eine Kräuterspirale? Nicht jeder Platz ist gleich gut geeignet, um eine Kräuterspirale anzulegen. Die allermeisten Kräuter brauchen nämlich viel Sonne und Wärme. Windig sollte es dagegen nicht sein. Das mögen gerade mediterrane Kräuter nicht sehr gerne. Sie brauchen also einen sehr sonnigen Standort, der ein wenig windgeschützt ist. Am allerbesten richten Sie die Öffnung der Spirale nach Süden aus, da die Kräuterschnecke so am meisten Sonne einfängt.
  4. Habe ich ein passendes Budget? Ja, ja, das liebe Geld. Ein Mindestbudget festzulegen ist kaum möglich, da die unterschiedlichen Varianten, Bauweisen und Materialien ganz unterschiedlich viel Geld kosten. Doch auch wenn man viel selber macht oder einen günstigen Bausatz kauft, kostet eine Kräuterspirale inklusive Erde und Pflanzen schnell einige hundert Euro.
  5. Habe ich überhaupt eine Verwendung für die Kräuter? Diese Frage klingt erst einmal unnötig, doch viele Menschen finden die Kräuterspirale allein vom Aussehen sehr schön. Das können wir gut nachvollziehen, da sie eine sehr gemütliche Atmosphäre verströmt. Es macht allerdings wenig Sinn viele Kräuter zu pflanzen, für die man gar keine Verwendung hat, weil man sie nicht mag. Überlegen Sie also vorher, welche Kräuter Sie mögen und in der Küche nutzen und pflanzen Sie nur diese. Wer nur den Anblick einer schönen Kräuterschnecke gut findet, kann diese auch mit anderen Pflanzen bepflanzen.

Wenn Sie sich über diese Fragen ausgiebig Gedanken gemacht haben, können Sie an die Planung Ihrer Kräuterspirale gehen. Als nächstes stellt sich dann die Fragen, ob Sie die Kräuterspirale selber bauen oder einen Bausatz kaufen möchten. Die jeweiligen Vor- und Nachteile erfahren Sie in einem nächsten Artikel.

Kräuterturm selber bauen

Einen eigenen Kräuterturm zu bauen, ist gar nicht schwer. Es gibt hierfür nämlich verschiedene Möglichkeiten. Je nach handwerklichem Geschick, vorhandenem Material und gewünschtem Aussehen lassen sich diese Türme ganz einfach selber machen. Wir möchten Ihnen die zwei gängigsten Methoden hier vorstellen:

Kräuterturm aus Tontöpfen selber machen

Alte Tontöpfe hat fast jeder im Keller stehen und man traut es sich nicht, diese wegzuschmeißen. Klar, irgendwann kann man sie ja nochmal brauchen. Und mit einer Verwendung als Kräuterturm stimmt das sogar endlich!

Für einen Kräuterturm aus Tontöpfen werden diese einfach übereinander angeordnet. Dabei platziert man die größten Töpfe ganz unten und die kleineren oben. Am besten legt man die Reihenfolge von groß nach klein bereits vorher fest. Die Töpfe können dann entweder an einem stabilen Stab aus Holz oder Metall befestigt oder an einem Seil aufgehängt werden.

Bei der Variante mit einem Stab steckt man diesen durch die Töpfe. Den Stab sollte man danach auswählen, dass er gerade so durch die Öffnungen der Tontöpfe passt. Man beginnt mit dem größten Tontopf, füllt ihn unten mit Steinen und danach mit Erde. Das verhindert Staunässe. Danach steckt man den Stab hinein. Man kann hierfür auch Pflanz- oder Bambusstäbe verwenden. Danach steckt man den nächst kleineren Topf über den Stab, legt eine Höhe fest und bindet einen Kabelbinder um den Stab. Das überstehende Ende kann entfernt werden. Der Kabelbinder fungiert als Stopp für den Topf. So gehen Sie nun Topf für Topf vor und achten dabei auf eine möglichst gute Gewichtsverteilung. Füllen Sie die Töpfe nun mit Erde und pflanzen die gewünschten Kräuter drin ein.

Kräutertürme aus Paletten selber bauen

Wer aus Altem etwas Neues erschaffen möchte, ist mit dieser DIY-Variante bestens beraten. Man brauch hierfür nur eine Euro-Palette, Holzlatten, Teichfolie einen Kuhfuß, ein paar Schrauben und natürlich Erde und die Pflanzen.

Man beginnt damit, dass man die beiden mittleren, dünnen Bretter der Palette entfernt. Der Boden der untersten Pflanzebene wird mit einer Holzlatte erstellt. Genau so geht man bei den anderen beiden Ebenen auch vor. Dadurch entstehen drei Pflanzgefässe, die mit Teichfolie ausgekleidet werden können. Dies verhindert, dass die Palette schnell schimmelt und verrottet. Dadurch hat man schon die Pflanzebenen erstellt. Diese sollten nun jeweils mit einem Loch versehen werden, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Wer möchte, gibt noch etwas Kies ein und erst darauf die Erde. Auch das verhindert nämlich Staunässe. Nun sollte man noch für einen festeren und sicheren Stand der Palette sorgen. Hierfür kann man noch am Boden der Holzpallette zwei Latten im rechten Winkel anbringen. Diese fungieren als Standfuss und sorgen für einen guten Stand. So kann der Kräuterturm nicht kippen.

Unser Fazit

Sie sehen also, dass es gar nicht schwer ist, einen Kräuterturm selber zu bauen. Man braucht nur wenig Material und ein wenig Geschick. Haben Sie noch andere Ideen? Wir freuen uns über Ihre Vorschläge!

Bausätze für Kräuterspiralen aus dem Internet

Bei wem die Entscheidung für eine eigene Kräuterspirale schon gefallen ist, muss sich nun noch überlegen, wie diese entstehen soll.

Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man die Kräuterschnecke selber bauen. Das erfordert eine sehr gründliche Planung, handwerkliches Geschick, eine gute Vorstellungsgabe und etwas Zeit. Gerade die Planung der Materialien, der genaue Aufbau und das Kaufen der benötigten Rohstoffe benötigt einiges an Zeit. Dafür hat man dann aber auch eine ganz eigene, individuelle Kräuterspirale.

Zum anderen kann man sich auch einen Kräuterspiralen Bausatz bestellen. Das hat den großen Vorteil, dass einem die Planung und die Materialsuche abgenommen werden. Außerdem werden mit einem solchen Bausatz direkt alle benötigten Teile nach Hause geliefert. Auch der Transport entfällt. Es gibt mittlerweile auch so viele unterschiedliche Modelle, dass eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Wer sich für einen solchen Kräuterspiralen-Bausatz interessiert, der muss sich nur einen gewünschten Platz aussuchen, diesen Vermessen und sich dann auf die Suche nach einem passenden Bausatz machen. Hierfür sollte man sich neben der Größe, auch Gedanken zum gewünschten Material und dem Preis machen. Natürlich kann ein solcher Bausatz niemals individuell sein, doch wer vergleicht schon Kräuterschnecken miteinander oder der Nachbar hat ausgerechnet die selbe Spirale. Und selbst wenn, wäre das unserer Meinung nach, nicht weiter schlimm. Was noch für einen Bausatz spricht, ist, dass er auch mit wenig handwerklichem Geschick in kürzester Zeit aufgebaut ist. Alle benötigten Teile sind nämlich vorhanden, eine Aufbauanleitung liegt bei und ein Experte hat sich Gedanken gemacht, wie der Aufbau besonders einfach geht.

Gerade im Internet findet man sehr viele Bausätze für Kräuterspiralen, sodass man hier gut vergleichen kann. So kann man Geld sparen und sich den Bausatz aussuchen, der einem am meisten zusagt. Außerdem erfolgt eine Lieferung bis an die Haustüre, sodass man auch keine Zeit in Baumärkten verliert und sich Gedanken machen muss, wie die Kiloschweren Steine in den Polo passen.

Einen Kräuterspiralen Bausatz über das Internet zu kaufen, ist also in jedem Fall eine Überlegung wert!

Die Pflege einer Kräuterspirale

Die Pflege einer Kräuterspirale ist eigentlich gar nicht schwer. Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten. Wer seine Spirale klug plant, wird später viel weniger Zeit für lästige Arbeiten benötigen. Wir möchten Ihnen deshalb zeigen, wie Sie schon mit der Planung den späteren Pflegeaufwand gering halten können und was jedes Jahr auf jeden Fall auf Sie zukommt.

Viel Spaß beim Lesen dieses Artikels!

Kluge Planung

Wer beim Bau der Kräuterspirale schon darauf achtet, dass die verwendeten Materialien möglichst witterungsbeständig und langlebig sind, der sorgt für weniger Arbeit. Die Kräuterspirale nach ein paar Jahren komplett neu zu planen, ist sehr aufwändig. Hierfür bietet sich vor allem Stein an. So gibt es sehr viele Kräuterschnecken aus Naturstein, Granit oder Bruchsteine in Gabionen.

Außerdem erleichtert ein guter Standort die Pflege enorm. Bedenken Sie hierfür, dass Sie um die Kräuterspirale genügen Platz haben. Sie sollten das Beet niemals direkt an Hecken oder Mauern bauen sollten. Das erschwert das Gärtnern nämlich ungemein.

Planen Sie außerdem nur so groß, wie Sie die Kräuterschnecke auch nutzen. Sehr große Spiralen machen natürlich viel mehr Arbeit als kleinere. Überlegen Sie also, welche Kräuter Sie haben möchten und welche Sie auch in der Küche nutzen möchten.

Der normale Pflegeaufwand

Der normale Pflegeaufwand einer Kräuterspirale erstreckt sich natürlich in erster Linie auf die Pflege der Pflanzen. Diese müssen regelmäßig gegossen werden. Aber auch diese Arbeit kann man sich sparen, wenn man einen kleinen Teich am Ende der Spirale anlegt. Wer aus diesem in die Spirale ein Fließ verlegt, der sorgt für eine Wasserversorgung in der Spirale. So muss nur noch das Wasser in dem Teich aufgefüllt werden.

Ansonsten müssen die Pflanzen geschnitten werden. Dies geschieht bei Kräutern aber durch das Ernsten automatisch.

Außerdem muss Unkraut gejätet und gedüngt werden. Wer aber für einen guten Untergrund und einen passenden Boden für die Pflanzen gesorgt hat, der spart sich auch hier viel Zeit.

 

Sie sehen also, dass sich der Pflegeaufwand einer Kräuterspirale in Grenzen hält. Viel mehr spart man sich durch deren Anlegen viel Arbeit, da sie weniger Pflege als ein normales Beet benötigt.