Kräuterspiralen auf den Winter vorbereiten

Wie bereitet man Kräuterspiralen auf den Winter vor?Nicht nur in meiner Lieblingsserie heißt es „winter is coming“. Heute Morgen habe ich gemerkt, wie kalt es wirklich schon ist. So lange ist es also nicht mehr bis Väterchen Frost zuschlägt. Falls sich Ihnen nun die Frage stelle, wie Sie Ihre Kräuterspirale am besten auf den Winter vorbereiten, sind Sie hier genau richtig. Wir möchten Ihnen hierfür wertvolle Tipps geben. So sorgen Sie dafür, dass Ihre Kräuter nicht kaputt gehen und Sie nächstes Frühjahr wieder viel Freude daran haben werden.

Natürlich kann man keine generellen Aussagen machen, da die Kräuter unterschiedlich auf Frost reagieren. Sie müssen deshalb schauen, welche Kräuter Sie in Ihrer Spirale angepflanzt haben. Ob ein bestimmter Kälte- bzw. Frostschutz bei Ihren Kräutern nötig ist, hängt davon ab, ob ein Kraut ein- oder mehrjährig ist.

Klassische Vertreter der einjährigen Kräuter sind zum Beispiel Dill, Basilikum, Koriander, Sommerbohnenkraut, Gartenkresse, Majoran und Borretsch. Für all diese Kräuter sind besondere Maßnahmen zur Überwintern nicht notwendig. Sie werden im nächsten Frühjahr einfach wieder neu angepflanzt.

Bei den mehrjährigen Kräutern gibt es Unterschiede. So kann der normale Salbei ruhig draußen überwintern. Er verträgt auch kühlere Temperaturen im Winter.  Auch Kräuter wie Ysop, Lavendel, Thymian oder Bohnenkraut sind pflegeleicht und können in der Kräuterspirale bleiben. Total unkompliziert sind auch Küchenkräuter wie Schnittlauch und Petersilie sowie alle Minz-Arten.

Basilikum oder Stevia können dagegen nicht draußen bleiben. Diese sollten zwischen 10 und 15 Grad gelagert werden. Am einfachsten gräbt man diese Pflanzen aus und stellt sie an einen kühlen und hellen Ort. Zu hell sollte es aber nicht sein, sonst treiben sie zu stark aus.

Ein weiteres Kraut, welches häufig in Kräuterspiralen gepflanzt wird, ist Rosmarin. Dieses ist zwar winterhart, aber recht empfindlich. Am besten deckt man dieses mit einem Frostschutzflies ab. Auch Schopflavendel, Aztekisches Süßkraut, Lorbeer, Zitronenverbene, Brahmi und Wasserschnabel, vertragen den Winter in unseren Breiten nicht besonders gut. Sobald die Temperaturen dem Gefrierpunkt näher, ist es diesen Kräutern zu kalt und sie müssen ins Haus geholt werden. In einem kühlen Treppenhaus kann man die Pflanzen dann gut überwintern. Ab und an sollten Sie auch gegossen werden.

Ein weiterer Tipp ist, die Kräuter nicht vor dem Winter zurückzuschneiden. Denn dadurch verlieren sie viel Kraft und damit ihren Winterschutz. Besser ist es erst im Frühjahr die Pflanze um circa zwei Drittel zu kürzen.

Wer bei seiner Kräuterspirale auf Nummer sicher gehen möchte, der kann sie auch mit einem Frostschutzvlies abdecken. Dies bietet nämlich Schutz vor Frost und niedrigen Temperaturen, ist  wasserdurchlässig, atmungsaktiv, lichtdurchlässig und UV-beständig. Gleichzeitig schützt es vor starken Winden, Austrocknung und Hagel. Da es bei Sonneneinstrahlung Wärme speichert, kommen die Pflanzen besser durch den Winter.

Dieses Winterschutzvlies ist hierfür zum Beispiel gut geeignet:

Interview mit prima terra

Wir beginnen in unserer neuen Artikelserie mit einem Interview mit prima terra. Viel Freude beim Lesen!

Vielen Dank, dass Sie uns die Möglichkeit geben, einen Einblick in die Firma prima terra und die von
Ihnen vertriebenen Produkte für den Garten zu bekommen. Stellen Sie sich unseren Lesern doch bitte kurz vor. Was verbindet Sie mit der Firma bzw. mit dem Produkt Kräuterspirale? Haben Sie selbst eine?
Ich bin seit 2015 bei der Firma Gottfried Mayr tätig. Aufgrund der Unternehmensgröße habe ich bereits viele Tätigkeitsbereiche kennengelernt, wie zB Auftragswesen, Kundenberatung, Retouren-Management, etc. Hauptverantwortlich bin ich jedoch für den Bereich „Marketing“ sowie für die „Händlersuche“. Derzeit bin ich hauptberuflich Mutter und arbeite nebenbei bei der Firma Gottfried Mayr. Da ich auch selbst stolze Gartenbesitzerin bin, bringe ich gerne neue Ideen und Vorschläge in das Unternehmen ein. Mir gefällt, dass meine Ideen immer gewünscht und gerne umgesetzt werden. Ja, ich besitze auch selbst eine Kräuterschnecke. Natürlich von prima terra. Ich liebe es frische Kräuter gleich vom eigenen Garten zu ernten. Außerdem passt die Kräuterspirale mit der schönen Edelrost-Oberfläche perfekt in meinen Außenbereich.

Können Sie uns etwas über die Geschichte der Firma prima terra erzählen?
Die Marke „prima terra“ wurde vor 4 Jahren von der Firma Gottfried Mayr ins Leben gerufen. Im Jahr 1993 wurde die Firma von der Geschäftsleitung Gottfried Mayr gegründet. Bis 2014 kümmerte sich das Unternehmen um Schlosserarbeiten bis dann in die Gartenbranche gewechselt wurde. Seit dem entwickeln die Mitarbeiter Produkte für den Garten wie z.B. Hochbeete, Kräuterschnecken, Kaminholzregale, Pflanzgefäße, Dekoartikel, uvm. Begonnen wurde mit unserem bis heute anhaltenden Bestseller, dem Hochbeet. 90%
der prima terra Produkte haben eine Edelrost-Oberfläche. Diese wird ganz natürlich mit Speiseessig und Salz hergestellt.

Sie stellen hauptsächlich Kräuterspiralen aus Stahlblech mit Edelrost-Oberfläche her. Ist das nur ein vorübergehender optischer Trend? Warum (nicht)?
Wir sehen die Edelrost-Oberfläche nicht nur als einen vorübergehenden optischen Trend. Die Rostoberfläche ist zeitlos, rustikal aber auch modern. Produkte mit Edelrost-Oberfläche passen in rustikale, antike Gärten aber auch zu modernen, neuen Häusern. Wir sind seit Jahren auf diversen Messen in Österreich und Deutschland unterwegs, um die aktuellen Trends zu verfolgen. Edelrost ist stetig am Steigen und wir sind überzeugt davon, dass es auch in vielen Jahren noch Edelrost-Produkte am Markt sowie in den Gärten gibt.

Was spricht Ihrer Meinung nach für Kräuterspiralen? Warum sollte man sich eine kaufen? Bieten sie z.B. meinem traurigen Basilikumtöpfchen auf der Küchenfensterbank, das monatlich ausgetauscht werden muss, tatsächlich eine Überlebenschance?
Für Kräuterspiralen spricht auf jeden Fall die längere Haltbarkeit der Kräuter. Durch die Spiralform der Kräuterspirale können vier unterschiedliche Klimazonen simuliert werden, die das gesunde Gedeihen zahlreicher Pflanzen erlauben. Außerdem werden Schädlinge durch das Zusammenwirken verschiedener Pflanzen abgehalten. Es werden ebenso Wasser und Wärme in der Kräuterspirale aufgenommen und gespeichert. Deshalb ja, Kräuterschnecken bieten dem Basilikum eine bessere Überlebenschance. Nicht nur die längere Haltbarkeit, sondern auch immer frische Kräuter in Küchennähe sind ein absoluter Vorteil für Kräuterspiralen. Ein optischer Hingucker sind diese zugleich.

Welche Kräuter dürfen in keiner Kräuterschnecke fehlen? Haben Sie einen Geheimtipp?
Neben den typischen Gartenkräutern wie Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin, etc. kann man die Kräuterschnecke auch super erblühen lassen. Dies ist möglich mit essbaren Blüten wie Kapuzinerkresse, Gewürz-Tagetes, Ringelblumen, uvm. So bringt man wunderschöne Farben in die grüne Kräuterwelt.

Vielen Dank für das Interview.

Interviews mit Kräuterspiralen-Herstellern

Heute haben wir Ihnen eine ganz besondere Neuigkeit zu verkünden. Wir sind mit so gut wie allen Herstellern von Kräuterspiralen in Kontakt getreten und möchten unsere Internetseite um einige wichtige Informationen ergänzen.

So wird es in der nächsten Zeit Interviews mit Kräuterspiralen-Herstellern geben, die uns einen Einblick in die Firma, die Produktion und natürlich die Kräuterschnecken geben werden.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser persönliche Eindruck und das Hintergrundwissen nützlich sein wird.

Außerdem werden wir schnellstmöglich noch verschiedene Kräuterspiralen testen, vorstellen und hier ausführlich präsentieren. Doch dazu später mehr.

Wie man eine Kräuterspirale bepflanzt

Das bepflanzen einer Kräuterspirale ist ganz einfach. Glauben Sie mir nicht? Geben Sie mir 5 Minuten und lesen Sie diesen Artikel zu Ende und Sie werden überzeugt sein! Versprochen!

Ich gehe für diesen Artikel davon aus, dass die Kräuterspirale bereits angelegt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie sich HIER darüber informieren, was man dabei beachten muss.

Zunächst ist es einmal wichtig, zu verstehen, wie eine Kräuterschnecke aufgebaut ist. Durch die gewundene Form und den Höhenunterschied kann man darin sehr viele verschiedene Kräuter auf wenig Raum anpflanzen. Um den unterschiedlichen Ansprüchen aber auch gerecht zu werden, muss man schon bei dem Befüllen der Kräuterspirale einiges beachten. Die verwendete Erde sollte nämlich an die Bedürfnisse der Kräuter angepasst werden. Hierfür kann man die Kräuterspirale in verschiedene Pflanzzonen einteilen. Diese sind:

Nasse Zone

In der untersten Zone ist es am feuchtesten. Wenn man eine Kräuterspirale mit Teich hat, ist es hier sogar regelrecht nass. Die Erde ist dann immer vollgesogen mit Wasser. Die Erde in diesem Bereich sollte humusreich sein. Hier fühlt sich Pfefferminze, Brunnenkresse, Kerbel und Dill besonders wohl.

Feuchte Zone

In der nächst höheren Pflanzzone fühlt sich Schnittlauch, Estragon und Liebstöckel besonders wohl. Die Erde hier kann bereits mit etwas Sand vermischt werden. Aufgrund des schneller abfließenden Wassers ist diese Zone nicht mehr ganz so nass und je weiter man die Spirale nun nach oben wandert, desto trockener wird es.

Mäßig trockene Zone

In dieser Zone sollte der Sandanteile nun stetig erhöht werden. Dieser sorgt nämlich dafür, dass nicht so viel Wasser in der Erde gespeichert wird und dadurch schneller abfließt. Auch lockert Sand den Boden auf. Aufgrund der erhöhten Position in der Kräuterspirale ist es hier auch sonniger. Deshalb wächst hier Koriander, Fenchel, Melisse, Rauke und Kapuzinerkresse besonders gut.

Sehr trockene Zone

Schon sind wir in der obersten, der trockensten Zone einer Kräuterspirale angekommen. Hier kann das Erde-Sand-Gemisch ruhig 50:50 betragen. Dies sorgt für eine schnelle Austrocknung des Bodens. Auch ist hier die Sonneneinstrahlung am höchsten. Hier wachsen Currykraut, Lavendel, Majoran, Rosmarin und Thymian.

 

Und? Habe ich Ihnen zeigen können, dass das Bepflanzen einer Kräuterspirale ganz einfach ist. Ich hoffe doch sehr. Wenn doch noch etwas unklar geblieben ist, schreiben Sie mir bitte.

Wie man eine Kräuterspirale anlegt

Wie man eine Kräuterspirale anlegtEine Kräuterspirale anzulegen, ist gar nicht schwer. In diesem Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, dass das jeder in wenigen Schritten schaffen kann. Dazu muss man weder handwerklich sonderlich geschickt sein, noch viel Platz oder Geld haben. Ansonsten hätte es bei mir nämlich auch nicht funktioniert.

Ich habe das Anlegen einer Kräuterspirale in einige, wenige Schritte zusammengefasst, damit es übersichtlich wird. So dürfte es kein Problem sein, die wichtigsten Punkte zu beachten. Denn gute Planung ist beim Anlegen einer Kräuterspirale schon die halbe Miete.

Ich zeige Ihnen hier, wie Sie eine Kräuterspirale in nur 5 Schritten anlegen. Fangen wir also direkt an!

Schritt 1: Platz auswählen

Als aller erstes sollten Sie sich überlegen, wo die Kräuterspirale stehen soll. Der Aufstellort ist nämlich wichtig und er lässt sich später nicht mehr so einfach verändern. Der perfekte Ort für eine Kräuterspirale ist sonnig, windgeschützt und ermöglicht eine Nord-Süd-Ausrichtung. Das ist deshalb wichtig, da die meisten mediterranen Kräuter bei viel Sonne und Wärme am besten wachsen.

Ist ein solcher Platz gefunden, sollte dieser vermessen werden, damit man weiß, wie viel Platz man zur Verfügung hat. Dabei muss man beachten, dass man um die Kräuterschnecke herum ein wenig Platz braucht, um zu gärtnern.

Schritt 2: Bausatz oder selber bauen?

Nun müssen Sie sich entscheiden, ob Sie die Kräuterspirale in Eigenregie bauen oder ob Sie auf einen fertigen Bausatz zurückgreifen. Beides hat Vor- und Nachteile. Beim Eigenbau ist man sehr flexibel und kann eine einzigartige Spirale bauen, die perfekt passt. Doch dies erfordert mehr Planungsaufwand und kann auch teurer sein. Wer einen Bausatz kauft, muss diesen nur aufbauen, was sehr einfach ist. Man muss aber natürlich einen passenden Kräuterspiralen-Bausatz finden.

Schritt 3: Kräuterspirale aufbauen

Hat man sich für einen Bausatz entschieden, ist das sehr einfach. Dann hält man sich einfach an die Aufbauanleitung und ist nach wenigen Stunden bereits fertig. Eine selbst gebaute Kräuterschnecke aufzubauen, dauert natürlich länger. Hier ist die eigene Planung entscheidend. Da diese sehr stark vom verwendeten Material abhängig ist, kann ich hierzu wenig sagen.

Schritt 4: Kräuterspirale befüllen

Die Kräuterspirale sollte nun mit Erde, Kies und Sand befüllt werden. Man befüllt eine Spirale immer von unten nach oben und zwar ansteigend. Die unterste Schicht sollte aus gröberem Kies bestehen. Dieser sorgt dafür, dass das Wasser schnell abfließt und sich keine Staunässe bildet. Darüber kommt dann ein Erde-Sand-Gemisch. Im unteren Bereich der Kräuterspirale werden Kräuter gepflanzt, die mehr Feuchtigkeit möchten, deshalb kann hier ein humusreiches Erdegemisch verwendet werden. Je weiter man in der Spirale nach oben wandert, desto mehr Sand sollte man der Erde beimischen. Hier wachsen nämlich Kräuter, die es eher trocken mögen. Eine ausführliche Anleitung für die Bepflanzung einer Kräuterspirale finden Sie natürlich auf unserer Seite.

Schritt 5: Kräuterspirale bepflanzen

Wenn die Erde eingefüllt ist, können Sie die Kräuterspirale mit den Kräutern bepflanzen, die Sie mögen und die an dem gewählten Standort wachsen. Die Pflanzen sollten fest angedrückt und dann reichlich gewässert werden. Nun braucht es nur noch ein wenig Geduld und in einigen Wochen können Sie sich selbst mit frischen Kräutern versorgen.

 

Das war es auch schon. Hoffentlich haben Ihnen diese 5 Schritte gezeigt, dass es garn ist schwer ist, eine Kräuterspirale anzulegen. Sollten noch Fragen offengeblieben sein, schreiben Sie diese in die Kommentare. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Corten-Stahl-Kräuterspiralen – ästhetisch, wandelbar und modern

Kräuterspiralen aus Edelrost bzw. Corten-StahlIst Ihnen in letzter Zeit etwas aufgefallen, wenn Sie sich verschiedene Gärten einmal anschauen? Egal, ob in Neubaugebieten, Gartenausstellungen oder beim Nachbar um die Ecke. Es finden sich immer mehr Applikationen im Garten, die so aussehen als stünden sie schon ewig da und sind deshalb total verrostet.

Ich persönlich finde diesen Rost-Look wunderschön und war immer total neidisch, weil ich dachte, dass dies bestimmt lange Zeit dauert und unendlich teuer ist. Nachdem ich mich mit dem Thema ein wenig beschäftigt habe, habe ich zum Glück festgestellt: beides falsch!

Mein gewonnenes Wissen möchte ich deshalb in diesem Beitrag mit Ihnen teilen. Heute geht es also um ein ganz besonderes Material mit verblüffenden Eigenschaften. Den Corten-Stahl.

Wer noch ausführlichere Informationen über diesen tollen Werkstoff haben möchte, kann diese HIER auf unserer Seite finden.

Woher stammt der Name?

Das Patent für eine besondere Stahllegierung mit den Legierungszusätzen Kupfer, Phosphor, Silizium, Nickel und Chrom wurde 1932 von dem Amerikaner Byramji D. Saklatwalla zum Patent angemeldet.

Die United States Steel Corporation entwickelte diesen Stahl weiter, da eine seiner hervorstechendsten Eigenschaften die besonders hohe Witterungsbeständigkeit war. Der so entstandene Stahl hatte folgende Legierungsanteilen 0,8 % Chrom, 0,5 % Nickel, 0,5 % Kupfer, 0,1 % Phosphor. Außerdem wurde die Handelsbezeichnung COR-TEN-Stahl eingeführt. Diese setzt sich aus COR aus dem Englischen CORrosion Resistance (Rostwiderstand) und der zweiten Silbe TEN für TENsile strength (Zugfestigkeit) zusammen.

Was sind die Besonderheiten?

Corten-Stahl hat viele besondere Eigenschaften, die ihn unter anderem im Landschafts- und Gartenbereich prädestinieren. Aus diesem Grund wird er schon seit einigen Jahren vor allem als Stelen, Sichtschutz oder andere Design-Elemente eingesetzt. Neu ist, dass man auch Kräuterspiralen aus Edelrost anfertigt. Warum das allerdings eine gute Idee ist, möchten wir Ihnen im Folgenden aufzeigen.

Hervorstechendstes Merkmal ist sicher das rostige Aussehen. Dieses verleiht dem Metall ein edles, modernes und hochwertiges Aussehen. Gerade in Zeiten, in denen Mode- und Einrichtungstrends wie „shabby chic“ beliebt sind, passt Corten-Stahl hervorragend. Der Rost wird dabei nur auf der äußersten Schicht gebildet. Das Material schafft sich dadurch eine eigene Schutzschicht aus Rost. Die Rostpatina schützt das darunter liegende Material vor Verwitterung. Weshalb Edelrost-Stahl auch nur äußerlich verrostet.

Somit ist es extrem haltbar, witterungsbeständig und pflegeleicht. Nach dem einmaligen Aufbau muss man die Kräuterspirale also kaum mehr warten. Das ist bei anderen Materialien anders.

Eine weitere Besonderheit ist, dass sich Kräuterspiralen aus Edelrost ständig verändern. Die Rostpatina bildet sich nämlich erst im Laufe der Zeit und unterliegt je nach Witterung gewissen Veränderungen. So kann man die Spirale jeden Tag aufs Neue erleben und entdecken.

Eine Materialeigenschaft, die Corten-Stahl für den Kräuterspiralen-Bau prädestiniert, ist, dass Schnecken vom Stahl an sich ferngehalten werden. Ja, Sie haben richtig gehört! Das Material bildet in Verbindung mit dem Schneckenschleim eine leicht ätzende Substanz, die die Schnecken zum Umkehren zwingt. So sind die Kräuter in der Spirale vor den kleinen Schädlingen sicher und man kann sich auf eine reiche Kräuterernte freuen.

All diese Gründe sprechen also für eine Kräuterspirale aus Corten-Stahl. Was meinen Sie? Was halten Sie von diesem Material und würden Sie sich eine Kräuterspirale aus diesem Material kaufen? Wir sind auf Ihre Meinung gespannt.

Kräuterspiralen Trends 2018

Ja, auch bei Kräuterspiralen gibt es Trends. Und da die Tage langsam wieder länger und heller werden, lohnt es sich auch wieder, sich damit zu beschäftigen.

Der Trend hin zur Kräuterspirale ist seit Jahren ungebrochen und auch 2018 werden wieder viele neue Kräuterschnecken entstehen. Die Vorteile einer solchen Spirale im eigenen Garten überzeugen nämlich immer mehr Menschen.

Drei große Trends zeichnen sich dieses Jahr für uns ab. Diese möchten wir Ihnen heute vorstellen.

Kräuterspiralen in Rostoptik

Sehr edel und nicht nur 2018 ein echter Hingucker sind Kräuterspiralen in Rostoptik. Der hierfür verwendete Edel-Roststahl besteht aus einer Legierung, die sehr schnell rostet. Dadurch entsteht eine sehr hochwertige, edle und besondere Optik. Diese Teile gibt es außerdem für recht wenig Geld als Bausatz zu kaufen. So hat man mit dem Aufbau keinen Ärger und er geht sehr schnell von der Hand.

Kleine Kräuterspiralen für drinnen

Da nicht jeder einen großen Garten und damit Platz für eine Kräuterspirale hat, gibt es mittlerweile sehr viele Modelle, die sogar auf der Fensterbank Platz finden. So kann man seine eigenen Kräuter sogar ziehen, wenn man keinen Garten hat. Außerdem wachsen die Küchenkräuter dann da, wo man sie auch direkt braucht. In der Küche. Diese Modelle sind meist aus Plastik, dadurch sehr leicht und in den verschiedensten Farben erhältlich. Außerdem sind sie dadurch sehr günstig und langlebig.

Eckige Kräuterspiralen

Der Trend geht in vielen Bereichen ja zu eckigen Formen. Dies ist in der Architektur immer mehr zu beobachten (Laufen Sie einmal durch ein Neubaugebiet). Auch Gartenmöbel (Schauen Sie dort auch einmal auf die Terrassen) werden immer eckiger. Dieser Stil setzt sich nun auch im Bereich der Kräuterspiralen fort. Hier gibt es mittlerweile auch einige eckige Modelle. Warum auch nicht? So passt die Kräuterschnecke perfekt in einen modern angelegten Garten vor einem eleganten Haus. Einfache, klare Formen liegen einfach total im Trend. Wir finden: Gut so!

 

Haben wir noch etwas vergessen? Haben Sie dieses Jahr auch vor sich eine Kräuterspirale anzuschaffen? Wenn ja, wie soll sie aussehen? Wir würden uns über Ihre Rückmeldung sehr freuen.

Wie befüllt man eine Kräuterspirale?

In diesem Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, wie man eine Kräuterspirale richtig befüllt. Dazu muss zunächst geklärt werden, wie man eine solche Spirale anlegt. Das Augenmerk soll aber auf dem Befüllen liegen.

Als erstes sollte man sich immer überlegen, wo die Kräuterschnecke angelegt werden soll. Hierfür eignet sich ein sonniger und windgeschützter Platz mit mindestens 3-5 Quadratmetern. Dabei sollte man bedenken, dass man auch noch etwas Platz um die Spirale benötigt, damit man einfach herumgehen kann. Nur so ist das Gärtnern später problemlos möglich und man kommt auch von allen Seiten an die Kräuter.

In einem zweiten Schritt sollte man die ungefähre Größe festlegen und sich überlegen, ob man die Spirale selber baut oder ob man einen Bausatz kauft. Ein Kräuterspiralen-Bausatz hat den Vorteil, dass er schnell aufgebaut ist und man sich selbst keine großen Gedanken zur Planung machen muss. Allerdings kann man eine solche Kräuterspirale natürlich nicht so individuell gestalten. Die Maße sind nämlich vorgegeben.

Kommen wir nun zum Befüllen der Kräuterspirale.

Wer selbst eine solche Spirale anlegt, der gräbt die oberste Grasnarbe ab und legt dann die Steinreihe an. Die ausgegrabene Erde kann dann auch zum Befüllen verwendet werden.

Eine Kräuterspirale befüllenWir empfehlen immer, die unterste Schicht in der Spirale durch Bruchsteine oder Schotter zu füllen. Dadurch wird gewährleistet, dass Regen- und Gießwasser abfließt und sich keine Staunässe bildet. Darüber kann dann mit Erde befüllt werden. Da die Höhe der Kräuterschnecke ansteigt, muss auch die Höhe dieser Drainageschicht ansteigen.

Entweder man baucht die Kräuterspirale in Trockenbauweise, das heißt ohne Mörtel, oder man verfügt die Steine miteinander. Das hängt ein wenig von Ihrem Geschmack ab und davon wie stabil Sie die Spirale möchten. Rechts sehen Sie eine gemauerte Spirale. Bei dieser Variante kann man mit dem Befüllen der Spirale bis zum Ende warten, da die Mauern sich selbst tragen. Wenn Sie die Steine nur aufeinanderschichten, sollten Sie immer parallel mit Erde befüllen.

Wenn Sie damit fertig sind, sieht Ihre Kräuterspirale in etwa so aus:

Das Befüllen einer Kräuterspirale

Dann können Sie sich an das Bepflanzen machen. Da eine Kräuterspirale in verschiedene Zonen eingeteilt wird, muss auch die Füllung unterschiedlich sein. So unterscheidet man folgenden Bereiche innerhalb einer Kräuterspirale. Die Kräuter werden dabei nach ihren Ansprüchen in folgender Reihenfolge in die Kräuterspirale gepflanzt:

Nasse Zone

Dieser Bereich ist der Unterste. Oft wird hier auch direkt an die Kräuterspirale ein kleiner Teich gebaut, damit dieser Teil immer nass bleibt. Hier wachsen dann auch diejenigen Kräuter, die es besonders nass mögen. Das sind zum Beispiel Kerbel oder Dill. Deshalb mischt man hier humusreiche, dunkle Erde unter die vorhandene Erde. So wird möglichst viel Feuchtigkeit gespeichert.

Feuchte Zone

Von unten nach oben ist dies die zweite Zone. Hier wachsen zum Beispiel Schnittlauch oder Estragon sehr gut. In diesen Bereich kann man zusätzlich noch ein wenig Sand untermischen, der die Feuchtigkeit sehr gut hält.

Mäßig trockene Zone

Kommen wir zur verletzen Zone. Hier herrscht schon ein hoher Sandanteil vor. Der Boden ist durch die Entfernung zum Untergrund trockener. Er trocknet auch schneller aus, da das Wasser in der Spiral natürlich nach unten abfließt. Mischen sie hier einen hohen Anteil Sand in die Erde.

Trockene Zone

Ganz oben in der Kräuterschnecke befindet sich die trockenste Zone. Der Sandanteil ist hier am höchsten. Hier ist außerdem auch die Sonneneinstrahlung am stärksten und das Wasser fließt am schnellsten Ab. Damit Staunässe vermieden wird, kann man den untersten Teil mit größeren Kieseln oder Überresten aus der Ummauerung füllen. Darauf dann die Erde, die mit viel Sand untermischt wurde. So wachsen in diesem Bereich Lavendel oder Rosmarin sehr gut.

 

Wie lege ich eine Kräuterspirale an?

Wie lege ich eine Kräuterspirale an?Der Wunsch nach einer Kräuterspirale besteht bei vielen Menschen, doch oft scheitert es leider am Umsetzen. Wir möchten Ihnen mit diesem Beitrag zeigen, dass das Anlegen einer Kräuterschnecke gar nicht schwer ist.

Als aller erstes sollten Sie überlegen, ob dieser Wunsch wirklich stark genug ist, sie Platz für eine Kräuterspirale haben, Sie diese auch nutzen würden und auch etwas Zeit für das Anlegen und die Pflege investieren möchten. Wenn Sie all diese Punkte mit einem deutlichen Ja beantworten können, kann es weitergehen.

Nun sollten Sie überlegen, wo die Spirale angelegt werden soll. Hierfür ist ein sehr sonniger, aber windgeschützter Platz ideal. Doch es muss nicht immer der Garte sein, denn ein solches Kräuterbeet kann auch auf dem Balkon oder der Terrasse angelegt werden. Eine Ausrichtung nach Süden ist aber in jedem Fall von Vorteil, da die meisten Kräuter sehr viel Licht und Wärme benötigen.

Jetzt ist es an der Zeit, sich zu überlegen, ob man einen Kräuterspiralen Bausatz kauft oder ob man sie in Eigenregie baut. Vorteile eines Bausatzes sind, dass man hierfür weniger Zeit braucht, dass alle Teile vorhanden sind und sich die Planung auf das Ausmessen des gewünschten Aufstellortes bezieht. Allerdings kann man dann nur Standart-Modelle erwerben. Individuelle Lösungen sind so nicht möglich. Für den Eigenbau spricht, dass man seine ganz persönliche und einzigartige Kräuterspirale erschaffen kann. Auch kann man dann auf spezielle Gegebenheiten vor Ort eingehen und zum Beispiel die Spirale länglicher oder rundlicher machen. Dann muss man die Materialplanung und vieles mehr selbst übernehmen.

Es ist nun an der Zeit, sich zu überlegen, ob man unteren Ende der Kräuterspirale einen Teich haben möchte. Hierfür reicht es schon, wenn man aus Teichfolie eine kleine Mulde formt und in diese ein saugfähiges Vlies legt, welches unter der Erde bis in die Kräuterspirale reicht. Durch den Kapillareffekt wird so Wasser zu den Kräutern transportiert und Sie müssen weniger Gießen.

Der nächste Punkt ist es die gekaufte oder selbst gebaute Spirale aufzubauen. Dafür eignet sich der Frühling am ehesten, da es hier noch nicht zu heiß ist und das Aufbauen dadurch angenehmer ist. Auch beginnt hier die Wachstumsperiode der Pflanzen.

Wenn das Gerüst der Spirale steht, sollten Sie nun – falls gewünscht – das Vlies einbringen. Da eine Kräuterspirale in Pflanzzonen aufgeteilt ist, sollten Sie sich spätestens jetzt überlegen, welche Kräuter Sie anpflanzen möchten. Im unteren Bereich befindet sich die Feuchtigkeitszone, in welcher viel Wasser und humusreicher Boden vorhanden sein sollte. Hier wachsen Dill, Schnittlauch und Minze-Sorten sehr gut. Im mittleren Bereich sollte der Boden trockener und die Bodenzusammensetzung einen kleinen Anteil von Sand beinhalten. Hier wachsen Koriander, Melisse und beispielsweise Kapuzinerkresse sehr gut. Im oberen Bereich, der sehr trockenen Zone, wachsen mediterrane Kräuter wie Lavendel, Rosmarin und Thymian gut. Überlegen Sie also, welche Pflanzen Sie möchten und teilen Sie die einzelnen Zonen grob ein. Eine Drittelung der Zonen funktioniert unserer Erfahrung nach aber am besten

Um den Geländeverlauf zu modellieren kann man nach oben hin immer mehr Bruchsteine lose in die Kräuterspirale legen. So kann das Wasser schneller ablaufen, was gerade mediterrane Kräuter schätzen. So verhindert man Staunässe, was dadurch das Absterben dieser Pflanzen verhindert.

Wenn der Boden in die Kräuterspirale eingebracht ist, können Sie die Kräuter pflanzen und gut angießen. So werden Hohlräume in der Erde geschlossen und das Anwurzeln der Pflanzen erleichtert. Dann beginnt die Pflege der Spirale, was sich aber zunächst in Grenzen hält. Geben Sie nämlich den Pflanzen zunächst etwas Zeit, um zu wachsen bevor Sie das erste Mal ernten.

Nun haben Sie alles geschafft und sind stolzer Besitzer einer eigenen Kräuterspirale! Jetzt dürfen Sie sich eine Pause gönnen und sich am Anblick Ihrer Kräuterschnecke erfreuen.

Die richtigen Kräuter für die Kräuterspirale

Kräuter für die KräuterspiraleWelche Kräuter in eine Kräuterspirale passen? Als erstes einmal natürlich alle, die Ihnen schmecken, denn nur diese werden später auch einmal gegessen werden. Ganz so einfach ist es aber leider nicht. Wir möchten Ihnen in diesem Artikel aufzeigen, worauf man bei der Bepflanzung der Kräuterschnecke achten sollte.

Zum einen muss der Standort bedacht werden. Wir empfehlen es immer die Kräuterspirale am sonnigsten Ort mit der Öffnung Richtung Süden zu errichten. Die meisten Kräuter möchten nämlich viel Wärme und Sonne. Gerade mediterrane Kräuter wie Basilikum, Thymian, Oregano, Basilikum, Lavendel und Rosmarin fühlen sich so wohl.

Zum anderen muss man natürlich die Bodenbeschaffenheit beachten. So können Kräuter entweder durchlässigen, dichten, sandigen oder tonigen Boden bevorzugen. Für ein perfektes Wachstum der Pflanzen ist es wichtig, darauf einzugehen. Dann erhält man die besten Erträge. Am besten wählt man also Kräuter aus, die ähnliche Anfoderungen stellen. Doch auch eine Mischung ist möglich, da an die Erde je nach Wunsch-Pflanzen in einem Bereich der Kräuterspirale neu mischen kann.

Auch spielt der Wasserbedarf der Kräuter eine Rolle. Dieser ist aber durch regelmäßiges Gießen einfach zur regulieren. Bedenken Sie aber, wenn Sie Kräuter mit einem hohen Wasserbedarf pflanzen, diese auch regelmäßig zu gießen. Wer das nicht immer schafft, kann sich einen kleinen Teich am unteren Ender der Spirale anlegen. Aus diesem kann – unter der Erde – ein zum Beispiel Vlies in die Kräuterschnecke legen. Dieses zieht das Wasser dann nach oben. Der Teich kann mit Teichfolie ganz nach den eigenen Wünschen gestaltet werden.

Als letzter Punkt haben die Kräuter unterschiedliche Anforderungen an den Nährstoffbedarf. Dieser kann durch die Erde und eine Düngung reguliert werden. Am natürlichsten ist hierfür Kompost aus dem eigenen Garten. Aber natürlich hat das nicht jeder, dann gibt es auch gute Nitratdünger im Baumarkt oder Garten-Center.

 

Die Auswahl der Kräuter richtet sich also nach persönlichen Vorlieben, den Gegebenheiten vor Ort und den Anforderungen der Pflanzen. Der große Vorteil einer Kräuterspirale ist, dass man in den verschiedenen Zonen der Spirale unterschiedliche Bedingungen schaffen kann. Im unteren Bereich eher humushaltigeren, feuchteren Boden und weiter oben sandigere, trockene Erde. So können Sie mit einer Kräuterschnecke alle Ihre Lieblingskräuter anbauen und gleichzeitig deren Bedürfnisse ideal erfüllen. Das ist der große Vorteil einer Kräuterspirale!