Wie man eine Kräuterspirale bepflanzt

Das bepflanzen einer Kräuterspirale ist ganz einfach. Glauben Sie mir nicht? Geben Sie mir 5 Minuten und lesen Sie diesen Artikel zu Ende und Sie werden überzeugt sein! Versprochen!

Ich gehe für diesen Artikel davon aus, dass die Kräuterspirale bereits angelegt ist. Sollte dies nicht der Fall sein, können Sie sich HIER darüber informieren, was man dabei beachten muss.

Zunächst ist es einmal wichtig, zu verstehen, wie eine Kräuterschnecke aufgebaut ist. Durch die gewundene Form und den Höhenunterschied kann man darin sehr viele verschiedene Kräuter auf wenig Raum anpflanzen. Um den unterschiedlichen Ansprüchen aber auch gerecht zu werden, muss man schon bei dem Befüllen der Kräuterspirale einiges beachten. Die verwendete Erde sollte nämlich an die Bedürfnisse der Kräuter angepasst werden. Hierfür kann man die Kräuterspirale in verschiedene Pflanzzonen einteilen. Diese sind:

Nasse Zone

In der untersten Zone ist es am feuchtesten. Wenn man eine Kräuterspirale mit Teich hat, ist es hier sogar regelrecht nass. Die Erde ist dann immer vollgesogen mit Wasser. Die Erde in diesem Bereich sollte humusreich sein. Hier fühlt sich Pfefferminze, Brunnenkresse, Kerbel und Dill besonders wohl.

Feuchte Zone

In der nächst höheren Pflanzzone fühlt sich Schnittlauch, Estragon und Liebstöckel besonders wohl. Die Erde hier kann bereits mit etwas Sand vermischt werden. Aufgrund des schneller abfließenden Wassers ist diese Zone nicht mehr ganz so nass und je weiter man die Spirale nun nach oben wandert, desto trockener wird es.

Mäßig trockene Zone

In dieser Zone sollte der Sandanteile nun stetig erhöht werden. Dieser sorgt nämlich dafür, dass nicht so viel Wasser in der Erde gespeichert wird und dadurch schneller abfließt. Auch lockert Sand den Boden auf. Aufgrund der erhöhten Position in der Kräuterspirale ist es hier auch sonniger. Deshalb wächst hier Koriander, Fenchel, Melisse, Rauke und Kapuzinerkresse besonders gut.

Sehr trockene Zone

Schon sind wir in der obersten, der trockensten Zone einer Kräuterspirale angekommen. Hier kann das Erde-Sand-Gemisch ruhig 50:50 betragen. Dies sorgt für eine schnelle Austrocknung des Bodens. Auch ist hier die Sonneneinstrahlung am höchsten. Hier wachsen Currykraut, Lavendel, Majoran, Rosmarin und Thymian.

 

Und? Habe ich Ihnen zeigen können, dass das Bepflanzen einer Kräuterspirale ganz einfach ist. Ich hoffe doch sehr. Wenn doch noch etwas unklar geblieben ist, schreiben Sie mir bitte.

Wie man eine Kräuterspirale anlegt

Wie man eine Kräuterspirale anlegtEine Kräuterspirale anzulegen, ist gar nicht schwer. In diesem Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, dass das jeder in wenigen Schritten schaffen kann. Dazu muss man weder handwerklich sonderlich geschickt sein, noch viel Platz oder Geld haben. Ansonsten hätte es bei mir nämlich auch nicht funktioniert.

Ich habe das Anlegen einer Kräuterspirale in einige, wenige Schritte zusammengefasst, damit es übersichtlich wird. So dürfte es kein Problem sein, die wichtigsten Punkte zu beachten. Denn gute Planung ist beim Anlegen einer Kräuterspirale schon die halbe Miete.

Ich zeige Ihnen hier, wie Sie eine Kräuterspirale in nur 5 Schritten anlegen. Fangen wir also direkt an!

Schritt 1: Platz auswählen

Als aller erstes sollten Sie sich überlegen, wo die Kräuterspirale stehen soll. Der Aufstellort ist nämlich wichtig und er lässt sich später nicht mehr so einfach verändern. Der perfekte Ort für eine Kräuterspirale ist sonnig, windgeschützt und ermöglicht eine Nord-Süd-Ausrichtung. Das ist deshalb wichtig, da die meisten mediterranen Kräuter bei viel Sonne und Wärme am besten wachsen.

Ist ein solcher Platz gefunden, sollte dieser vermessen werden, damit man weiß, wie viel Platz man zur Verfügung hat. Dabei muss man beachten, dass man um die Kräuterschnecke herum ein wenig Platz braucht, um zu gärtnern.

Schritt 2: Bausatz oder selber bauen?

Nun müssen Sie sich entscheiden, ob Sie die Kräuterspirale in Eigenregie bauen oder ob Sie auf einen fertigen Bausatz zurückgreifen. Beides hat Vor- und Nachteile. Beim Eigenbau ist man sehr flexibel und kann eine einzigartige Spirale bauen, die perfekt passt. Doch dies erfordert mehr Planungsaufwand und kann auch teurer sein. Wer einen Bausatz kauft, muss diesen nur aufbauen, was sehr einfach ist. Man muss aber natürlich einen passenden Kräuterspiralen-Bausatz finden.

Schritt 3: Kräuterspirale aufbauen

Hat man sich für einen Bausatz entschieden, ist das sehr einfach. Dann hält man sich einfach an die Aufbauanleitung und ist nach wenigen Stunden bereits fertig. Eine selbst gebaute Kräuterschnecke aufzubauen, dauert natürlich länger. Hier ist die eigene Planung entscheidend. Da diese sehr stark vom verwendeten Material abhängig ist, kann ich hierzu wenig sagen.

Schritt 4: Kräuterspirale befüllen

Die Kräuterspirale sollte nun mit Erde, Kies und Sand befüllt werden. Man befüllt eine Spirale immer von unten nach oben und zwar ansteigend. Die unterste Schicht sollte aus gröberem Kies bestehen. Dieser sorgt dafür, dass das Wasser schnell abfließt und sich keine Staunässe bildet. Darüber kommt dann ein Erde-Sand-Gemisch. Im unteren Bereich der Kräuterspirale werden Kräuter gepflanzt, die mehr Feuchtigkeit möchten, deshalb kann hier ein humusreiches Erdegemisch verwendet werden. Je weiter man in der Spirale nach oben wandert, desto mehr Sand sollte man der Erde beimischen. Hier wachsen nämlich Kräuter, die es eher trocken mögen. Eine ausführliche Anleitung für die Bepflanzung einer Kräuterspirale finden Sie natürlich auf unserer Seite.

Schritt 5: Kräuterspirale bepflanzen

Wenn die Erde eingefüllt ist, können Sie die Kräuterspirale mit den Kräutern bepflanzen, die Sie mögen und die an dem gewählten Standort wachsen. Die Pflanzen sollten fest angedrückt und dann reichlich gewässert werden. Nun braucht es nur noch ein wenig Geduld und in einigen Wochen können Sie sich selbst mit frischen Kräutern versorgen.

 

Das war es auch schon. Hoffentlich haben Ihnen diese 5 Schritte gezeigt, dass es garn ist schwer ist, eine Kräuterspirale anzulegen. Sollten noch Fragen offengeblieben sein, schreiben Sie diese in die Kommentare. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Corten-Stahl-Kräuterspiralen – ästhetisch, wandelbar und modern

Kräuterspiralen aus Edelrost bzw. Corten-StahlIst Ihnen in letzter Zeit etwas aufgefallen, wenn Sie sich verschiedene Gärten einmal anschauen? Egal, ob in Neubaugebieten, Gartenausstellungen oder beim Nachbar um die Ecke. Es finden sich immer mehr Applikationen im Garten, die so aussehen als stünden sie schon ewig da und sind deshalb total verrostet.

Ich persönlich finde diesen Rost-Look wunderschön und war immer total neidisch, weil ich dachte, dass dies bestimmt lange Zeit dauert und unendlich teuer ist. Nachdem ich mich mit dem Thema ein wenig beschäftigt habe, habe ich zum Glück festgestellt: beides falsch!

Mein gewonnenes Wissen möchte ich deshalb in diesem Beitrag mit Ihnen teilen. Heute geht es also um ein ganz besonderes Material mit verblüffenden Eigenschaften. Den Corten-Stahl.

Wer noch ausführlichere Informationen über diesen tollen Werkstoff haben möchte, kann diese HIER auf unserer Seite finden.

Woher stammt der Name?

Das Patent für eine besondere Stahllegierung mit den Legierungszusätzen Kupfer, Phosphor, Silizium, Nickel und Chrom wurde 1932 von dem Amerikaner Byramji D. Saklatwalla zum Patent angemeldet.

Die United States Steel Corporation entwickelte diesen Stahl weiter, da eine seiner hervorstechendsten Eigenschaften die besonders hohe Witterungsbeständigkeit war. Der so entstandene Stahl hatte folgende Legierungsanteilen 0,8 % Chrom, 0,5 % Nickel, 0,5 % Kupfer, 0,1 % Phosphor. Außerdem wurde die Handelsbezeichnung COR-TEN-Stahl eingeführt. Diese setzt sich aus COR aus dem Englischen CORrosion Resistance (Rostwiderstand) und der zweiten Silbe TEN für TENsile strength (Zugfestigkeit) zusammen.

Was sind die Besonderheiten?

Corten-Stahl hat viele besondere Eigenschaften, die ihn unter anderem im Landschafts- und Gartenbereich prädestinieren. Aus diesem Grund wird er schon seit einigen Jahren vor allem als Stelen, Sichtschutz oder andere Design-Elemente eingesetzt. Neu ist, dass man auch Kräuterspiralen aus Edelrost anfertigt. Warum das allerdings eine gute Idee ist, möchten wir Ihnen im Folgenden aufzeigen.

Hervorstechendstes Merkmal ist sicher das rostige Aussehen. Dieses verleiht dem Metall ein edles, modernes und hochwertiges Aussehen. Gerade in Zeiten, in denen Mode- und Einrichtungstrends wie „shabby chic“ beliebt sind, passt Corten-Stahl hervorragend. Der Rost wird dabei nur auf der äußersten Schicht gebildet. Das Material schafft sich dadurch eine eigene Schutzschicht aus Rost. Die Rostpatina schützt das darunter liegende Material vor Verwitterung. Weshalb Edelrost-Stahl auch nur äußerlich verrostet.

Somit ist es extrem haltbar, witterungsbeständig und pflegeleicht. Nach dem einmaligen Aufbau muss man die Kräuterspirale also kaum mehr warten. Das ist bei anderen Materialien anders.

Eine weitere Besonderheit ist, dass sich Kräuterspiralen aus Edelrost ständig verändern. Die Rostpatina bildet sich nämlich erst im Laufe der Zeit und unterliegt je nach Witterung gewissen Veränderungen. So kann man die Spirale jeden Tag aufs Neue erleben und entdecken.

Eine Materialeigenschaft, die Corten-Stahl für den Kräuterspiralen-Bau prädestiniert, ist, dass Schnecken vom Stahl an sich ferngehalten werden. Ja, Sie haben richtig gehört! Das Material bildet in Verbindung mit dem Schneckenschleim eine leicht ätzende Substanz, die die Schnecken zum Umkehren zwingt. So sind die Kräuter in der Spirale vor den kleinen Schädlingen sicher und man kann sich auf eine reiche Kräuterernte freuen.

All diese Gründe sprechen also für eine Kräuterspirale aus Corten-Stahl. Was meinen Sie? Was halten Sie von diesem Material und würden Sie sich eine Kräuterspirale aus diesem Material kaufen? Wir sind auf Ihre Meinung gespannt.

Wie befüllt man eine Kräuterspirale?

In diesem Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, wie man eine Kräuterspirale richtig befüllt. Dazu muss zunächst geklärt werden, wie man eine solche Spirale anlegt. Das Augenmerk soll aber auf dem Befüllen liegen.

Als erstes sollte man sich immer überlegen, wo die Kräuterschnecke angelegt werden soll. Hierfür eignet sich ein sonniger und windgeschützter Platz mit mindestens 3-5 Quadratmetern. Dabei sollte man bedenken, dass man auch noch etwas Platz um die Spirale benötigt, damit man einfach herumgehen kann. Nur so ist das Gärtnern später problemlos möglich und man kommt auch von allen Seiten an die Kräuter.

In einem zweiten Schritt sollte man die ungefähre Größe festlegen und sich überlegen, ob man die Spirale selber baut oder ob man einen Bausatz kauft. Ein Kräuterspiralen-Bausatz hat den Vorteil, dass er schnell aufgebaut ist und man sich selbst keine großen Gedanken zur Planung machen muss. Allerdings kann man eine solche Kräuterspirale natürlich nicht so individuell gestalten. Die Maße sind nämlich vorgegeben.

Kommen wir nun zum Befüllen der Kräuterspirale.

Wer selbst eine solche Spirale anlegt, der gräbt die oberste Grasnarbe ab und legt dann die Steinreihe an. Die ausgegrabene Erde kann dann auch zum Befüllen verwendet werden.

Eine Kräuterspirale befüllenWir empfehlen immer, die unterste Schicht in der Spirale durch Bruchsteine oder Schotter zu füllen. Dadurch wird gewährleistet, dass Regen- und Gießwasser abfließt und sich keine Staunässe bildet. Darüber kann dann mit Erde befüllt werden. Da die Höhe der Kräuterschnecke ansteigt, muss auch die Höhe dieser Drainageschicht ansteigen.

Entweder man baucht die Kräuterspirale in Trockenbauweise, das heißt ohne Mörtel, oder man verfügt die Steine miteinander. Das hängt ein wenig von Ihrem Geschmack ab und davon wie stabil Sie die Spirale möchten. Rechts sehen Sie eine gemauerte Spirale. Bei dieser Variante kann man mit dem Befüllen der Spirale bis zum Ende warten, da die Mauern sich selbst tragen. Wenn Sie die Steine nur aufeinanderschichten, sollten Sie immer parallel mit Erde befüllen.

Wenn Sie damit fertig sind, sieht Ihre Kräuterspirale in etwa so aus:

Das Befüllen einer Kräuterspirale

Dann können Sie sich an das Bepflanzen machen. Da eine Kräuterspirale in verschiedene Zonen eingeteilt wird, muss auch die Füllung unterschiedlich sein. So unterscheidet man folgenden Bereiche innerhalb einer Kräuterspirale. Die Kräuter werden dabei nach ihren Ansprüchen in folgender Reihenfolge in die Kräuterspirale gepflanzt:

Nasse Zone

Dieser Bereich ist der Unterste. Oft wird hier auch direkt an die Kräuterspirale ein kleiner Teich gebaut, damit dieser Teil immer nass bleibt. Hier wachsen dann auch diejenigen Kräuter, die es besonders nass mögen. Das sind zum Beispiel Kerbel oder Dill. Deshalb mischt man hier humusreiche, dunkle Erde unter die vorhandene Erde. So wird möglichst viel Feuchtigkeit gespeichert.

Feuchte Zone

Von unten nach oben ist dies die zweite Zone. Hier wachsen zum Beispiel Schnittlauch oder Estragon sehr gut. In diesen Bereich kann man zusätzlich noch ein wenig Sand untermischen, der die Feuchtigkeit sehr gut hält.

Mäßig trockene Zone

Kommen wir zur verletzen Zone. Hier herrscht schon ein hoher Sandanteil vor. Der Boden ist durch die Entfernung zum Untergrund trockener. Er trocknet auch schneller aus, da das Wasser in der Spiral natürlich nach unten abfließt. Mischen sie hier einen hohen Anteil Sand in die Erde.

Trockene Zone

Ganz oben in der Kräuterschnecke befindet sich die trockenste Zone. Der Sandanteil ist hier am höchsten. Hier ist außerdem auch die Sonneneinstrahlung am stärksten und das Wasser fließt am schnellsten Ab. Damit Staunässe vermieden wird, kann man den untersten Teil mit größeren Kieseln oder Überresten aus der Ummauerung füllen. Darauf dann die Erde, die mit viel Sand untermischt wurde. So wachsen in diesem Bereich Lavendel oder Rosmarin sehr gut.

 

Wie lege ich eine Kräuterspirale an?

Wie lege ich eine Kräuterspirale an?Der Wunsch nach einer Kräuterspirale besteht bei vielen Menschen, doch oft scheitert es leider am Umsetzen. Wir möchten Ihnen mit diesem Beitrag zeigen, dass das Anlegen einer Kräuterschnecke gar nicht schwer ist.

Als aller erstes sollten Sie überlegen, ob dieser Wunsch wirklich stark genug ist, sie Platz für eine Kräuterspirale haben, Sie diese auch nutzen würden und auch etwas Zeit für das Anlegen und die Pflege investieren möchten. Wenn Sie all diese Punkte mit einem deutlichen Ja beantworten können, kann es weitergehen.

Nun sollten Sie überlegen, wo die Spirale angelegt werden soll. Hierfür ist ein sehr sonniger, aber windgeschützter Platz ideal. Doch es muss nicht immer der Garte sein, denn ein solches Kräuterbeet kann auch auf dem Balkon oder der Terrasse angelegt werden. Eine Ausrichtung nach Süden ist aber in jedem Fall von Vorteil, da die meisten Kräuter sehr viel Licht und Wärme benötigen.

Jetzt ist es an der Zeit, sich zu überlegen, ob man einen Kräuterspiralen Bausatz kauft oder ob man sie in Eigenregie baut. Vorteile eines Bausatzes sind, dass man hierfür weniger Zeit braucht, dass alle Teile vorhanden sind und sich die Planung auf das Ausmessen des gewünschten Aufstellortes bezieht. Allerdings kann man dann nur Standart-Modelle erwerben. Individuelle Lösungen sind so nicht möglich. Für den Eigenbau spricht, dass man seine ganz persönliche und einzigartige Kräuterspirale erschaffen kann. Auch kann man dann auf spezielle Gegebenheiten vor Ort eingehen und zum Beispiel die Spirale länglicher oder rundlicher machen. Dann muss man die Materialplanung und vieles mehr selbst übernehmen.

Es ist nun an der Zeit, sich zu überlegen, ob man unteren Ende der Kräuterspirale einen Teich haben möchte. Hierfür reicht es schon, wenn man aus Teichfolie eine kleine Mulde formt und in diese ein saugfähiges Vlies legt, welches unter der Erde bis in die Kräuterspirale reicht. Durch den Kapillareffekt wird so Wasser zu den Kräutern transportiert und Sie müssen weniger Gießen.

Der nächste Punkt ist es die gekaufte oder selbst gebaute Spirale aufzubauen. Dafür eignet sich der Frühling am ehesten, da es hier noch nicht zu heiß ist und das Aufbauen dadurch angenehmer ist. Auch beginnt hier die Wachstumsperiode der Pflanzen.

Wenn das Gerüst der Spirale steht, sollten Sie nun – falls gewünscht – das Vlies einbringen. Da eine Kräuterspirale in Pflanzzonen aufgeteilt ist, sollten Sie sich spätestens jetzt überlegen, welche Kräuter Sie anpflanzen möchten. Im unteren Bereich befindet sich die Feuchtigkeitszone, in welcher viel Wasser und humusreicher Boden vorhanden sein sollte. Hier wachsen Dill, Schnittlauch und Minze-Sorten sehr gut. Im mittleren Bereich sollte der Boden trockener und die Bodenzusammensetzung einen kleinen Anteil von Sand beinhalten. Hier wachsen Koriander, Melisse und beispielsweise Kapuzinerkresse sehr gut. Im oberen Bereich, der sehr trockenen Zone, wachsen mediterrane Kräuter wie Lavendel, Rosmarin und Thymian gut. Überlegen Sie also, welche Pflanzen Sie möchten und teilen Sie die einzelnen Zonen grob ein. Eine Drittelung der Zonen funktioniert unserer Erfahrung nach aber am besten

Um den Geländeverlauf zu modellieren kann man nach oben hin immer mehr Bruchsteine lose in die Kräuterspirale legen. So kann das Wasser schneller ablaufen, was gerade mediterrane Kräuter schätzen. So verhindert man Staunässe, was dadurch das Absterben dieser Pflanzen verhindert.

Wenn der Boden in die Kräuterspirale eingebracht ist, können Sie die Kräuter pflanzen und gut angießen. So werden Hohlräume in der Erde geschlossen und das Anwurzeln der Pflanzen erleichtert. Dann beginnt die Pflege der Spirale, was sich aber zunächst in Grenzen hält. Geben Sie nämlich den Pflanzen zunächst etwas Zeit, um zu wachsen bevor Sie das erste Mal ernten.

Nun haben Sie alles geschafft und sind stolzer Besitzer einer eigenen Kräuterspirale! Jetzt dürfen Sie sich eine Pause gönnen und sich am Anblick Ihrer Kräuterschnecke erfreuen.

Gründe für eine Kräuterspirale mit Teich

Wer sich ein wenig um Kräuterspiralen informiert, stößt sehr schnell auf eine Variante mit einem kleinen Teich. Diese hat viele Vorteile, die wir Ihnen in diesem Artikel vorstellen.

Der Teich dient natürlich der Wasserversorgung der Spirale. Aus ihm können sich die Kräuter ihr Wasser ziehen. So ist eine dauerhafte Versorgung gesichert, was sich natürlich in einem besonders guten Wachstum niederschlägt.

Außerdem muss man sich so nicht regelmäßig um das Wässern der Pflanzen kümmern. Da ist gerade im Hochsommer ein großer Vorteil. Denn hier sollte man auf jeden Fall jeden zweiten Tag gießen. Auch mediterrane Kräuter trocknen nämlich in einer Kräuterspirale schnell aus, da sehr viel Hitze in den Steinen gespeichert wird.

Eine Kräuterspirale mit Teich sieht auch optisch sehr gut aus. Diese beiden Komponenten passen einfach zusammen. Gerade im Garten harmoniert Wasser einfach perfekt mit Kräutern. Diese Einheit sorgt sofort für Entspannung und Wohlbefinden. Nicht nur für die Pflanzen, sondern auch für einen selber ist also ein kleiner Teich ideal.

Der Teich selbst kann natürlich auch bepflanzt werden, was für ein sehr natürliches Aussehen sorgt. So schafft man eine sehr harmonische Einheit. So kann man mit dem Teich auch ein kleines Biotop schaffen.

All diese Gründe sprechen für eine Kräuterspirale mit einem Teich. Dieser sollte am unteren Ende der Kräuterspirale sein. Bei der Planung sollten Sie darauf achten, dass aus dem Teich ein Tuch in die Kräuterspirale geht. Dieses saugt dann das Wasser in die Spirale hinein. Dafür muss es sich natürlich unter der Erde die Spirale nach oben schlängeln. Weitere Tipps werden wir in einem weiteren Artikel ergänzen.

5 Fragen vor der Anschaffung einer Kräuterspirale

Fragen vor dem Kauf einer KräuterspiraleWir möchten Ihnen in diesem Beitrag die wichtigsten Fragen aufzeigen, die man sich vor dem Kauf einer Kräuterspirale stellen sollte. Nur durch diese kann man herausfinden, ob eine Kräuterspirale überhaupt das richtige für einen ist und welche Bauart zu einem passt. Deshalb hier nun die fünf wichtigsten Fragestellungen:

  1. Habe ich überhaupt Zeit und Lust mich hin und wieder um die Kräuterspirale zu kümmern? Sicher ist der Aufwand einmal sehr groß und man muss einiges an Zeit investieren, bis die Spirale steht, doch auch danach muss sie gepflegt werden. Auch wenn man die Anfangsinvestition an Zeit und Geld wegrechnet, braucht eine solche Spirale immer wieder Aufmerksamkeit. So muss Unkraut gejätet und Kräuter gegossen werden. Manche Pflanzen müssen in regelmäßigen Abständen zurückgeschnitten werden und auch die Spirale an sich braucht gerade nach dem Winter etwas Pflege. Hier fallen dann meist kleinere Reparaturarbeiten an.
  2. Habe ich genügend Platz für eine Kräuterspirale? Selbst kleinere Spiralen brauchen auf jeden Fall 4 Quadratmeter Platz. Darunter kann keine (klassische) Kräuterspirale angelegt werden. Bedenken Sie auch, dass Sie um die Kräuterschnecke herum noch Platz brauchen, damit Sie alle Punkte innerhalb der Schnecke gut erreichen können. Das ist nötig, um zu ernten, zu jäten und gießen.
  3. Habe ich den richtigen Platz für eine Kräuterspirale? Nicht jeder Platz ist gleich gut geeignet, um eine Kräuterspirale anzulegen. Die allermeisten Kräuter brauchen nämlich viel Sonne und Wärme. Windig sollte es dagegen nicht sein. Das mögen gerade mediterrane Kräuter nicht sehr gerne. Sie brauchen also einen sehr sonnigen Standort, der ein wenig windgeschützt ist. Am allerbesten richten Sie die Öffnung der Spirale nach Süden aus, da die Kräuterschnecke so am meisten Sonne einfängt.
  4. Habe ich ein passendes Budget? Ja, ja, das liebe Geld. Ein Mindestbudget festzulegen ist kaum möglich, da die unterschiedlichen Varianten, Bauweisen und Materialien ganz unterschiedlich viel Geld kosten. Doch auch wenn man viel selber macht oder einen günstigen Bausatz kauft, kostet eine Kräuterspirale inklusive Erde und Pflanzen schnell einige hundert Euro.
  5. Habe ich überhaupt eine Verwendung für die Kräuter? Diese Frage klingt erst einmal unnötig, doch viele Menschen finden die Kräuterspirale allein vom Aussehen sehr schön. Das können wir gut nachvollziehen, da sie eine sehr gemütliche Atmosphäre verströmt. Es macht allerdings wenig Sinn viele Kräuter zu pflanzen, für die man gar keine Verwendung hat, weil man sie nicht mag. Überlegen Sie also vorher, welche Kräuter Sie mögen und in der Küche nutzen und pflanzen Sie nur diese. Wer nur den Anblick einer schönen Kräuterschnecke gut findet, kann diese auch mit anderen Pflanzen bepflanzen.

Wenn Sie sich über diese Fragen ausgiebig Gedanken gemacht haben, können Sie an die Planung Ihrer Kräuterspirale gehen. Als nächstes stellt sich dann die Fragen, ob Sie die Kräuterspirale selber bauen oder einen Bausatz kaufen möchten. Die jeweiligen Vor- und Nachteile erfahren Sie in einem nächsten Artikel.

Die Pflege einer Kräuterspirale

Die Pflege einer Kräuterspirale ist eigentlich gar nicht schwer. Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten. Wer seine Spirale klug plant, wird später viel weniger Zeit für lästige Arbeiten benötigen. Wir möchten Ihnen deshalb zeigen, wie Sie schon mit der Planung den späteren Pflegeaufwand gering halten können und was jedes Jahr auf jeden Fall auf Sie zukommt.

Viel Spaß beim Lesen dieses Artikels!

Kluge Planung

Wer beim Bau der Kräuterspirale schon darauf achtet, dass die verwendeten Materialien möglichst witterungsbeständig und langlebig sind, der sorgt für weniger Arbeit. Die Kräuterspirale nach ein paar Jahren komplett neu zu planen, ist sehr aufwändig. Hierfür bietet sich vor allem Stein an. So gibt es sehr viele Kräuterschnecken aus Naturstein, Granit oder Bruchsteine in Gabionen.

Außerdem erleichtert ein guter Standort die Pflege enorm. Bedenken Sie hierfür, dass Sie um die Kräuterspirale genügen Platz haben. Sie sollten das Beet niemals direkt an Hecken oder Mauern bauen sollten. Das erschwert das Gärtnern nämlich ungemein.

Planen Sie außerdem nur so groß, wie Sie die Kräuterschnecke auch nutzen. Sehr große Spiralen machen natürlich viel mehr Arbeit als kleinere. Überlegen Sie also, welche Kräuter Sie haben möchten und welche Sie auch in der Küche nutzen möchten.

Der normale Pflegeaufwand

Der normale Pflegeaufwand einer Kräuterspirale erstreckt sich natürlich in erster Linie auf die Pflege der Pflanzen. Diese müssen regelmäßig gegossen werden. Aber auch diese Arbeit kann man sich sparen, wenn man einen kleinen Teich am Ende der Spirale anlegt. Wer aus diesem in die Spirale ein Fließ verlegt, der sorgt für eine Wasserversorgung in der Spirale. So muss nur noch das Wasser in dem Teich aufgefüllt werden.

Ansonsten müssen die Pflanzen geschnitten werden. Dies geschieht bei Kräutern aber durch das Ernsten automatisch.

Außerdem muss Unkraut gejätet und gedüngt werden. Wer aber für einen guten Untergrund und einen passenden Boden für die Pflanzen gesorgt hat, der spart sich auch hier viel Zeit.

 

Sie sehen also, dass sich der Pflegeaufwand einer Kräuterspirale in Grenzen hält. Viel mehr spart man sich durch deren Anlegen viel Arbeit, da sie weniger Pflege als ein normales Beet benötigt.

Was ist eine Kräuterspirale?

Immer wieder stellt sich die Frage, was überhaupt eine Kräuterspirale ist. Wer sich ein wenig auf dieser Seite umgeschaut hat, der sollte diese Frage mittlerweile beantworten können. Wer aber neu ist und nach einer schnellen Antwort sucht, dem soll hier geholfen werden. Deshalb hier nun eine Definition einer Kräuterspirale:

Bei einer Kräuterspirale handelt es sich um ein dreidimensionales, spiralförmiges Kräuterbeet, bei dem die Beetfläche sich nach oben wendelt. Durch diese Anordnung kann das Sonnenlicht besser genutzt werden und es wird möglich verschiedenen Kräutern durch unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten gerecht zu werden.

Hoffentlich hilft Ihnen diese Erklärung besser zu verstehen, was eine Kräuterspirale eigentlich ist. Wer sich mit dieser Bezeichnung nun auf die Suche nach einer Spirale begibt, wird schnell feststellen, dass es im Handel unzählige unterschiedliche Bezeichnungen gibt. Nach einigen Minuten findet man sicher diese ganzen Namen und sicher noch viele mehr:

  • Pflanzenpyramide
  • Pflanzringe
  • Kräuterpyramide
  • Kräuterspirale
  • Kräuterbeet
  • Kräuterschnecke
  • Kräuterturm
  • Hochbeet
  • Kräuterampel

Manche dieser Namen weisen wirklich Unterschiede zu den anderen Bezeichnungen auf. Andere Begriffe können synonym verwendet werden. Um genau dies zu klären, haben wir auf dieser Seite einige wichtige Informationen für Sie zusammengetragen. Unter „Modelle“ finden Sie eine Übersicht und die Merkmale aller Bezeichnungen.

Was ist eine Kräuterspirale

Was für einen eigenen Kräutergarten spricht

Ein eigener KräutergartenSie möchten einen eigenen Kräutergarten haben? Das hört sich aber sehr altmodisch an. Haben das nicht nur Klöster und Kräuterhexen? Solche Äußerungen können Ihnen entgegenschlagen, wenn Sie den Wunsch nach einem eigenen Kräutergarten äußern. Wir möchten Ihnen hier einige Gründe aufzeigen, warum diese Reaktionen völliger Quatsch sind und ein eigener Kräutergarten viele Vorteile hat.

Mit einem eigenen Kräutergarten haben Sie immer frische Kräuter in Reichweite. Das macht das Kochen viel angenehmer und einfacher. Sie kochen gerade Spagetti und brauche noch etwas Basilikum? Kein Problem, ab in den Garten. Sie hätten Lust auf Rosmarin-Kartoffeln, haben aber keinen Rosmarin zur Hand? Kein Problem, ab in den Kräutergarten. Sie merken schon, wie sinnvoll es sein kann, einige Küchenkräuter im Garten zu haben. Gerade Kräuter werden beim Einkaufen auch gerne einmal vergessen und beim Kochen ärgert man sich dann.

Frische Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken viel besser als Gekaufte. Gerade getrocknete Kräuter verlieren an Geschmack und sehen auch lange nicht so schön aus. Denn…

… mit frischen Kräutern kann man Gerichte wunderbar verzieren und verschönern.

Auf lange Sicht sind eigene Kräuter auch günstiger als gekaufte. Zwar sind die Anschaffungskosten für ein eigenes Kräuterbeet einmal höher, aber auf lange Zeit sparen Sie Geld.

Ärgern Sie sich auch immer über diese gekauften Töpfe mit frischen Kräutern, die nach kürzester Zeit kaputtgehen, egal was man macht? Das gehört mit einem eigenen Kräuterbeet der Vergangenheit an!

Wer auf ökologisch erzeugtes Essen ohne den Einsatz von Pestiziden in Bio-Qualität wert legt, ist mit einem eigenen Kräutergarten gut aufgestellt. Hier wissen Sie nämlich ganz genau, was an die Pflanzen kommt und was nicht.

Ein Kräutergarten sieht außerdem sehr schön aus und verschönert den Garten.

 

All diese Punkte und wahrscheinlich viele mehr sprechen für einen eigenen Kräutergarten. Wer sich hiervon hat überzeugen lassen, sollte auf jeden Fall mal mit dem Gedanken an eine Kräuterspirale spielen. Hiermit lässt sich nämlich ein solches Kräuterbeet auf wenig Platz realisieren, das zudem auch noch verdammt gut aussieht.