Hochbeet

In den letzten Jahren sieht man davon immer mehr in Gärten und sogar auf Balkonen überall im Land. Die Rede ist vom Hochbeet. Mit Ihnen kann man rückenschonend Kräuter ziehen und Pflanzen pflegen. Außerdem sind die Erträge bis zu drei Mal so hoch, wie bei herkömmlichen Beeten. Wir möchten Ihnen mit dieser Seite diese tolle Gartenidee ein wenig näher vorstellen.

Dafür möchten wir Ihnen als erstes die Merkmale eines Hochbeets vorstellen. Danach erörtern wir ausführlich und übersichtlich das Für und Wider. Als nächstes zeigen wir Ihnen, wie man selbst ein Hochbeet baut, wie man es befüllt und auf was man beim Kauf eines Bausatzes achten sollte.

Charakteristika eines Hochbeets

Ein Hochbeet zeichnet sich natürlich durch die Höhe aus. Im Gegensatz zu normalen Flachbeeten, die direkt am Boden liegen, haben Hochbeete eine feste Rahmenkonstruktion, welche für den Abstand zum Boden sorgt. Innerhalb dieser befindet sich die Anbaufläche. Der Rahmen kann dabei aus Holz, Plastik oder Stein bestehen. Des Weiteren sind in Hochbeete im Gegensatz zu Flachbeeten verschiedene Bodenschichten übereinander geschichtet. Damit wird für eine sehr gute Bodenbeschaffenheit gesorgt. Diese verrotten nämlich nach und nach und sorgen so für eine ideale Nährstoffversorgung der Pflanzen. Außerdem wird bei der Kompostierung Wärme erzeugt, sodass die Pflanzen im Frühjahr schon früher, besser und schneller wachsen.

Dies alles macht das Hochbeet zu etwas Einzigartigem!

Vor- und Nachteile eines Hochbeets

Nachdem geklärt ist, was ein Hochbeet ausmacht, möchten wir Ihnen nun die Vor- und Nachteile aufzeigen. So können Sie sich selbst überlegen, ob Sie sich ein solches Beet anschaffen möchten.

Nachteile

  • Der Aufwand ein solches Beet anzulegen ist viel höher.
  • Ein Hochbeet kostet aufgrund der Rahmenkonstruktion mehr als ein herkömmliches Beet.
  • Um ein Hochbeet anzulegen braucht man verschiedenen organischen Materialien, wie Rasen- oder Baumschnitt.

Vorteile

  • Durch die extrem gute und durchgängige Nährstoffversorung wachsen die Pflanzen darin schneller, länger und ertragreicher als in herkömmlichen Beeten.
  • Mit einem Hochbeet ist man von der Bodenqualität des Gartens unabhängig und kann sie selbst gestalten.
  • Man arbeitet bei einem Hochbeet in angenehmer Höhe von 80 Zentimeter bis zu einem Meter. Das ist besonders rückenschonend.
  • Man kann damit bis zu wwei- bis dreimal so hohe Erträge als auf einem Flachbeet gleicher Größe erzielen.
  • Schnecken und anderes Ungeziefer gelangen nur schwer in das Beetinnere. Dadurch benötigt man kaum Pflanzenschutzmitteln.
  • Es gibt mittlerweile sehr viele Materialen und Formen für Hochbeete. So kann man sich ein ganz individuelles Beet schaffen.
  • Durch spezielle und sehr kleine Hochbeete kann man auch auf Balkon und Terrasse Kräuter und Pflanzen ziehen. SO ist es sogar in Großstädten möglich eigene Kräuter zu haben.

Schon an der Anzahl der Argumente sehen Sie, dass wir von Hochbeeten wirklich überzeugt sind. Sollte noch etwas fehlen, melden Sie sich einfach bei uns, damit wir die Argumente ergänzen können.

Hochbeet selber bauen

Ein Hochbeet selber zu bauen, wird immer beliebter. Damit kann man sich nämlich ein ganz individuelles Beet schaffen. Das ist gerade bei den Außenmaßen sehr wichtig, da man das Beet so an die eigenen Bedürfnisse und der Größe des Gartens anpassen kann. Im Netz findet man sehr viele Anleitungen hierfür. Mit ein wenig handwerklichem Geschick ist das für Jedermann relativ leicht umzusetzen.

Hochbeet anlegen

Das Anlegen eines Hochbeetes ist gar nicht schwer. Wer einen fertigen Bausatz kauft, kann diesen mit wenigen Handgriffen zusammenbauen. Wer das Beet selber bauen möchte, braucht etwas mehr Planung. Am einfachsten ist es, wenn man sich zunächst überlegt, wo das Beet stehen soll. Danach misst man den Platz aus und überlegt sich die Außenmaße des Hochbeetes. Bedenken Sie dabei, dass das Beet immer breiter als tief sein sollte, damit man einfach auch an die hinteren Pflanzen kommt. Tiefer als einem Meter sollte das nicht sein. Danach überlegen Sie sich aus welchem Material der Rahmen sein soll. Das Beet sollte dabei zwischen 80 und 100 cm hoch sein. So kann man einfach und rückenschonend darin arbeiten. Am besten Sie orientieren sich bei der Höhe an Ihren Arbeitsplatten in der Küche.

Hochbeet aus Holz

Das gängigste Material für ein Hochbeet ist sicher Holz. Dieser Rohstoff passt auch einfach perfekt in den Garten, da er selbst aus der Natur kommt. Damit ist es sehr natürlich und bildet eine perfekte Symbiose aus Garten und Wohnraum. Zwar ist diese Material nicht ganz so witterungsbeständig wie andere Rohstoffe, doch kann man mit wenigen Handgriffen auch Holz langlebiger machen. Wer nämlich sein Hochbeet aus Holz regelmäßig lackiert, hat auch sehr lange etwas davon. Außerdem kann man die Innenseite des Beetes mit Teichfolie schützen und sie von der Erde abtrennen. So verrottet es noch langsamer.

Danach geht es an das Befüllen des Hochbeetes.

Hochbeet befüllen

Das Hochbeet muss natürlich bis oben hin befüllt sein. Dafür braucht man unterschiedliche organische Materialien. Von unten nach oben ist der klassische Aufbau eines Hochbeetes folgendes:

  1. Mit einem Drahtgitter schützt man ganz unten das Beet vor Wühlmäusen und anderen Nagern.
  2. Die erste Schicht besteht aus Baum- und Strauchschnitt.
  3. Danach eine Schicht Grünabfälle.
  4. Darauf befüllt man das Beet mit Gartenerde.
  5. Nun eine Schicht reifer Kompost
  6. Die oberste Schicht besteht aus hochwertiger Blumenerde.

Wer sich an diesen Aufbau hält und das Hochbeet so befüllt, erhält nach kurzer Zeit schon sehr hohe Erträge.

Hochbeet Bausatz

Wer sich nicht so viel Arbeit machen möchte und handwerklich nicht sehr begabt ist, der kann auch einen Hochbeet Bausatz kaufen. Damit kann man ganz einfach an ein eigenes Beet kommen. Im Internet gibt es hierfür sehr viele verschiedene Bausätze. Wer mit diesem Gedanken spielt, sollte auch als erstes den gewünschten Aufstellort ausmessen. Wer dann weiß, welches Material er möchte, kann sich auf die Suche nach Bausätzen machen. Vergleichen Sie hierfür die Preise im Baumarkt und im Netz und kaufen Sie dort, wo es günstig ist. Bedenken Sie aber auch, dass eventuelle Versandkosten zum Verkaufspreis hinzukommen.