Wie man eine Kräuterspirale anlegt

Wie man eine Kräuterspirale anlegtEine Kräuterspirale anzulegen, ist gar nicht schwer. In diesem Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, dass das jeder in wenigen Schritten schaffen kann. Dazu muss man weder handwerklich sonderlich geschickt sein, noch viel Platz oder Geld haben. Ansonsten hätte es bei mir nämlich auch nicht funktioniert.

Ich habe das Anlegen einer Kräuterspirale in einige, wenige Schritte zusammengefasst, damit es übersichtlich wird. So dürfte es kein Problem sein, die wichtigsten Punkte zu beachten. Denn gute Planung ist beim Anlegen einer Kräuterspirale schon die halbe Miete.

Ich zeige Ihnen hier, wie Sie eine Kräuterspirale in nur 5 Schritten anlegen. Fangen wir also direkt an!

Schritt 1: Platz auswählen

Als aller erstes sollten Sie sich überlegen, wo die Kräuterspirale stehen soll. Der Aufstellort ist nämlich wichtig und er lässt sich später nicht mehr so einfach verändern. Der perfekte Ort für eine Kräuterspirale ist sonnig, windgeschützt und ermöglicht eine Nord-Süd-Ausrichtung. Das ist deshalb wichtig, da die meisten mediterranen Kräuter bei viel Sonne und Wärme am besten wachsen.

Ist ein solcher Platz gefunden, sollte dieser vermessen werden, damit man weiß, wie viel Platz man zur Verfügung hat. Dabei muss man beachten, dass man um die Kräuterschnecke herum ein wenig Platz braucht, um zu gärtnern.

Schritt 2: Bausatz oder selber bauen?

Nun müssen Sie sich entscheiden, ob Sie die Kräuterspirale in Eigenregie bauen oder ob Sie auf einen fertigen Bausatz zurückgreifen. Beides hat Vor- und Nachteile. Beim Eigenbau ist man sehr flexibel und kann eine einzigartige Spirale bauen, die perfekt passt. Doch dies erfordert mehr Planungsaufwand und kann auch teurer sein. Wer einen Bausatz kauft, muss diesen nur aufbauen, was sehr einfach ist. Man muss aber natürlich einen passenden Kräuterspiralen-Bausatz finden.

Schritt 3: Kräuterspirale aufbauen

Hat man sich für einen Bausatz entschieden, ist das sehr einfach. Dann hält man sich einfach an die Aufbauanleitung und ist nach wenigen Stunden bereits fertig. Eine selbst gebaute Kräuterschnecke aufzubauen, dauert natürlich länger. Hier ist die eigene Planung entscheidend. Da diese sehr stark vom verwendeten Material abhängig ist, kann ich hierzu wenig sagen.

Schritt 4: Kräuterspirale befüllen

Die Kräuterspirale sollte nun mit Erde, Kies und Sand befüllt werden. Man befüllt eine Spirale immer von unten nach oben und zwar ansteigend. Die unterste Schicht sollte aus gröberem Kies bestehen. Dieser sorgt dafür, dass das Wasser schnell abfließt und sich keine Staunässe bildet. Darüber kommt dann ein Erde-Sand-Gemisch. Im unteren Bereich der Kräuterspirale werden Kräuter gepflanzt, die mehr Feuchtigkeit möchten, deshalb kann hier ein humusreiches Erdegemisch verwendet werden. Je weiter man in der Spirale nach oben wandert, desto mehr Sand sollte man der Erde beimischen. Hier wachsen nämlich Kräuter, die es eher trocken mögen. Eine ausführliche Anleitung für die Bepflanzung einer Kräuterspirale finden Sie natürlich auf unserer Seite.

Schritt 5: Kräuterspirale bepflanzen

Wenn die Erde eingefüllt ist, können Sie die Kräuterspirale mit den Kräutern bepflanzen, die Sie mögen und die an dem gewählten Standort wachsen. Die Pflanzen sollten fest angedrückt und dann reichlich gewässert werden. Nun braucht es nur noch ein wenig Geduld und in einigen Wochen können Sie sich selbst mit frischen Kräutern versorgen.

 

Das war es auch schon. Hoffentlich haben Ihnen diese 5 Schritte gezeigt, dass es garn ist schwer ist, eine Kräuterspirale anzulegen. Sollten noch Fragen offengeblieben sein, schreiben Sie diese in die Kommentare. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung!

Wie befüllt man eine Kräuterspirale?

In diesem Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, wie man eine Kräuterspirale richtig befüllt. Dazu muss zunächst geklärt werden, wie man eine solche Spirale anlegt. Das Augenmerk soll aber auf dem Befüllen liegen.

Als erstes sollte man sich immer überlegen, wo die Kräuterschnecke angelegt werden soll. Hierfür eignet sich ein sonniger und windgeschützter Platz mit mindestens 3-5 Quadratmetern. Dabei sollte man bedenken, dass man auch noch etwas Platz um die Spirale benötigt, damit man einfach herumgehen kann. Nur so ist das Gärtnern später problemlos möglich und man kommt auch von allen Seiten an die Kräuter.

In einem zweiten Schritt sollte man die ungefähre Größe festlegen und sich überlegen, ob man die Spirale selber baut oder ob man einen Bausatz kauft. Ein Kräuterspiralen-Bausatz hat den Vorteil, dass er schnell aufgebaut ist und man sich selbst keine großen Gedanken zur Planung machen muss. Allerdings kann man eine solche Kräuterspirale natürlich nicht so individuell gestalten. Die Maße sind nämlich vorgegeben.

Kommen wir nun zum Befüllen der Kräuterspirale.

Wer selbst eine solche Spirale anlegt, der gräbt die oberste Grasnarbe ab und legt dann die Steinreihe an. Die ausgegrabene Erde kann dann auch zum Befüllen verwendet werden.

Eine Kräuterspirale befüllenWir empfehlen immer, die unterste Schicht in der Spirale durch Bruchsteine oder Schotter zu füllen. Dadurch wird gewährleistet, dass Regen- und Gießwasser abfließt und sich keine Staunässe bildet. Darüber kann dann mit Erde befüllt werden. Da die Höhe der Kräuterschnecke ansteigt, muss auch die Höhe dieser Drainageschicht ansteigen.

Entweder man baucht die Kräuterspirale in Trockenbauweise, das heißt ohne Mörtel, oder man verfügt die Steine miteinander. Das hängt ein wenig von Ihrem Geschmack ab und davon wie stabil Sie die Spirale möchten. Rechts sehen Sie eine gemauerte Spirale. Bei dieser Variante kann man mit dem Befüllen der Spirale bis zum Ende warten, da die Mauern sich selbst tragen. Wenn Sie die Steine nur aufeinanderschichten, sollten Sie immer parallel mit Erde befüllen.

Wenn Sie damit fertig sind, sieht Ihre Kräuterspirale in etwa so aus:

Das Befüllen einer Kräuterspirale

Dann können Sie sich an das Bepflanzen machen. Da eine Kräuterspirale in verschiedene Zonen eingeteilt wird, muss auch die Füllung unterschiedlich sein. So unterscheidet man folgenden Bereiche innerhalb einer Kräuterspirale. Die Kräuter werden dabei nach ihren Ansprüchen in folgender Reihenfolge in die Kräuterspirale gepflanzt:

Nasse Zone

Dieser Bereich ist der Unterste. Oft wird hier auch direkt an die Kräuterspirale ein kleiner Teich gebaut, damit dieser Teil immer nass bleibt. Hier wachsen dann auch diejenigen Kräuter, die es besonders nass mögen. Das sind zum Beispiel Kerbel oder Dill. Deshalb mischt man hier humusreiche, dunkle Erde unter die vorhandene Erde. So wird möglichst viel Feuchtigkeit gespeichert.

Feuchte Zone

Von unten nach oben ist dies die zweite Zone. Hier wachsen zum Beispiel Schnittlauch oder Estragon sehr gut. In diesen Bereich kann man zusätzlich noch ein wenig Sand untermischen, der die Feuchtigkeit sehr gut hält.

Mäßig trockene Zone

Kommen wir zur verletzen Zone. Hier herrscht schon ein hoher Sandanteil vor. Der Boden ist durch die Entfernung zum Untergrund trockener. Er trocknet auch schneller aus, da das Wasser in der Spiral natürlich nach unten abfließt. Mischen sie hier einen hohen Anteil Sand in die Erde.

Trockene Zone

Ganz oben in der Kräuterschnecke befindet sich die trockenste Zone. Der Sandanteil ist hier am höchsten. Hier ist außerdem auch die Sonneneinstrahlung am stärksten und das Wasser fließt am schnellsten Ab. Damit Staunässe vermieden wird, kann man den untersten Teil mit größeren Kieseln oder Überresten aus der Ummauerung füllen. Darauf dann die Erde, die mit viel Sand untermischt wurde. So wachsen in diesem Bereich Lavendel oder Rosmarin sehr gut.