5 Fragen vor der Anschaffung einer Kräuterspirale

Wir möchten Ihnen in diesem Beitrag die wichtigsten Fragen aufzeigen, die man sich vor dem Kauf einer Kräuterspirale stellen sollte. Nur durch diese kann man herausfinden, ob eine Kräuterspirale überhaupt das richtige für einen ist und welche Bauart zu einem passt. Deshalb hier nun die fünf wichtigsten Fragestellungen:

  1. Habe ich überhaupt Zeit und Lust mich hin und wieder um die Kräuterspirale zu kümmern? Sicher ist der Aufwand einmal sehr groß und man muss einiges an Zeit investieren, bis die Spirale steht, doch auch danach muss sie gepflegt werden. Auch wenn man die Anfangsinvestition an Zeit und Geld wegrechnet, braucht eine solche Spirale immer wieder Aufmerksamkeit. So muss Unkraut gejätet und Kräuter gegossen werden. Manche Pflanzen müssen in regelmäßigen Abständen zurückgeschnitten werden und auch die Spirale an sich braucht gerade nach dem Winter etwas Pflege. Hier fallen dann meist kleinere Reparaturarbeiten an.
  2. Habe ich genügend Platz für eine Kräuterspirale? Selbst kleinere Spiralen brauchen auf jeden Fall 4 Quadratmeter Platz. Darunter kann keine (klassische) Kräuterspirale angelegt werden. Bedenken Sie auch, dass Sie um die Kräuterschnecke herum noch Platz brauchen, damit Sie alle Punkte innerhalb der Schnecke gut erreichen können. Das ist nötig, um zu ernten, zu jäten und gießen.
  3. Habe ich den richtigen Platz für eine Kräuterspirale? Nicht jeder Platz ist gleich gut geeignet, um eine Kräuterspirale anzulegen. Die allermeisten Kräuter brauchen nämlich viel Sonne und Wärme. Windig sollte es dagegen nicht sein. Das mögen gerade mediterrane Kräuter nicht sehr gerne. Sie brauchen also einen sehr sonnigen Standort, der ein wenig windgeschützt ist. Am allerbesten richten Sie die Öffnung der Spirale nach Süden aus, da die Kräuterschnecke so am meisten Sonne einfängt.
  4. Habe ich ein passendes Budget? Ja, ja, das liebe Geld. Ein Mindestbudget festzulegen ist kaum möglich, da die unterschiedlichen Varianten, Bauweisen und Materialien ganz unterschiedlich viel Geld kosten. Doch auch wenn man viel selber macht oder einen günstigen Bausatz kauft, kostet eine Kräuterspirale inklusive Erde und Pflanzen schnell einige hundert Euro.
  5. Habe ich überhaupt eine Verwendung für die Kräuter? Diese Frage klingt erst einmal unnötig, doch viele Menschen finden die Kräuterspirale allein vom Aussehen sehr schön. Das können wir gut nachvollziehen, da sie eine sehr gemütliche Atmosphäre verströmt. Es macht allerdings wenig Sinn viele Kräuter zu pflanzen, für die man gar keine Verwendung hat, weil man sie nicht mag. Überlegen Sie also vorher, welche Kräuter Sie mögen und in der Küche nutzen und pflanzen Sie nur diese. Wer nur den Anblick einer schönen Kräuterschnecke gut findet, kann diese auch mit anderen Pflanzen bepflanzen.

Wenn Sie sich über diese Fragen ausgiebig Gedanken gemacht haben, können Sie an die Planung Ihrer Kräuterspirale gehen. Als nächstes stellt sich dann die Fragen, ob Sie die Kräuterspirale selber bauen oder einen Bausatz kaufen möchten. Die jeweiligen Vor- und Nachteile erfahren Sie in einem nächsten Artikel.

Die Pflege einer Kräuterspirale

Die Pflege einer Kräuterspirale ist eigentlich gar nicht schwer. Allerdings gibt es einige Dinge zu beachten. Wer seine Spirale klug plant, wird später viel weniger Zeit für lästige Arbeiten benötigen. Wir möchten Ihnen deshalb zeigen, wie Sie schon mit der Planung den späteren Pflegeaufwand gering halten können und was jedes Jahr auf jeden Fall auf Sie zukommt.

Viel Spaß beim Lesen dieses Artikels!

Kluge Planung

Wer beim Bau der Kräuterspirale schon darauf achtet, dass die verwendeten Materialien möglichst witterungsbeständig und langlebig sind, der sorgt für weniger Arbeit. Die Kräuterspirale nach ein paar Jahren komplett neu zu planen, ist sehr aufwändig. Hierfür bietet sich vor allem Stein an. So gibt es sehr viele Kräuterschnecken aus Naturstein, Granit oder Bruchsteine in Gabionen.

Außerdem erleichtert ein guter Standort die Pflege enorm. Bedenken Sie hierfür, dass Sie um die Kräuterspirale genügen Platz haben. Sie sollten das Beet niemals direkt an Hecken oder Mauern bauen sollten. Das erschwert das Gärtnern nämlich ungemein.

Planen Sie außerdem nur so groß, wie Sie die Kräuterschnecke auch nutzen. Sehr große Spiralen machen natürlich viel mehr Arbeit als kleinere. Überlegen Sie also, welche Kräuter Sie haben möchten und welche Sie auch in der Küche nutzen möchten.

Der normale Pflegeaufwand

Der normale Pflegeaufwand einer Kräuterspirale erstreckt sich natürlich in erster Linie auf die Pflege der Pflanzen. Diese müssen regelmäßig gegossen werden. Aber auch diese Arbeit kann man sich sparen, wenn man einen kleinen Teich am Ende der Spirale anlegt. Wer aus diesem in die Spirale ein Fließ verlegt, der sorgt für eine Wasserversorgung in der Spirale. So muss nur noch das Wasser in dem Teich aufgefüllt werden.

Ansonsten müssen die Pflanzen geschnitten werden. Dies geschieht bei Kräutern aber durch das Ernsten automatisch.

Außerdem muss Unkraut gejätet und gedüngt werden. Wer aber für einen guten Untergrund und einen passenden Boden für die Pflanzen gesorgt hat, der spart sich auch hier viel Zeit.

 

Sie sehen also, dass sich der Pflegeaufwand einer Kräuterspirale in Grenzen hält. Viel mehr spart man sich durch deren Anlegen viel Arbeit, da sie weniger Pflege als ein normales Beet benötigt.

Einen Kräuterturm kaufen

Ein Kräuterturm ist ein besonderes Modell des Kräuterbeetes. Viele Menschen möchten sich einen solchen Turm für Kräuter  in den Garten stellen.

Wir möchten Ihnen deshalb hier in aller Kürze vorstellen, was ein Kräuterturm ist, danach die Vor- und Nachteile erörtern und am Ende Tipps für den Kauf geben.

Merkmale

Ein Kräuterturm ist ein vertikales Beet. Es sieht wirklich wie ein Turm aus, an welchem Pflanznischen eingebracht werden. So kann man aus den Seiten des Turmes Kräuter wachsen lassen. Die Anzahl der Nischen variiert von Modell zu Modell. Bei einigen Exemplaren ist es auch möglich das Dach des Kräuterturms zu bepflanzen. Die Grundfläche des Turms kann dabei rund oder eckig sein.

Das Bild auf der rechten Seite zeigt noch einmal, woher der Kräuterturm seinen Namen hat. Er erinnert nämlich klar an einen Turm. Die Idee dahinter ist recht neu, aber sie erfreut sich schon allergrößter Beliebtheit in vielen Gärten rund um den Globus.

Eine ausführliche Beschreibung finden Sie hier auf unserer Seite. Dort können Sie sich auch die anderen Varianten für Hochbeete anschauen.

Vor- und Nachteile von Kräutertürmen

Kommen wir nun zu den Argumenten für und gegen einen Kräuterturm. Wenn Sie sich überlegen, sich einen solchen Turm anzuschaffen, sollten Sie sich diese Punkte anschauen. So können Sie entscheiden, ob dieses Beet-Modell etwas für Sie ist.

Nachteile

  • Leider gibt es noch sehr wenige unterschiedliche Modelle. Das man ein optisch ansprechendes und von der Größe her passendes Exemplar findet, ist deshalb gar nicht so einfach.
  • Man sollte auf die Verarbeitungsqualität achten, da manche Modelle sehr günstig und daher instabil sind.
  • Besonders bei Modellen mit geringer Grundfläche und einer großen Höhe besteht die Gefahr, dass der Kräuterturm bei starkem Wind kippt.

Vorteile

  • Mit einem Kräuterturm kann man auf einer sehr kleinen Fläche viele Pflanzen unterbringen. Der Platz ist also ideal genutzt.
  • Kräutertürme machen es möglich auch auf sehr kleinen Terrassen oder Balkonen Kräuter zu ziehen.
  • Durch die horizontale Anordnung der Pflanzen stehen sie sich nicht gegenseitig in der Sonne. Dadurch wachsen sie besser und man kann sich auf höhere Erträge freuen.
  • Das Wässern ist auch viel einfacher, da viele Modelle über ein eigenes Befeuchtungssystem verfügen. Man gießt einfach oben Wasser hinein und es läuft durch den Turm und alle Pflanzen werden versorgt.
  • Durch die Höhe kann man unterschiedliche Wachstumszonen schaffen. Unten eher Pflanzen, die mehr Wasser und weniger Licht benötigen und oben Pflanzen, die es trockener und heller mögen.

Und was meinen Sie? Was überzeugt Sie? Finden Sie die Vorteile überzeugen oder sind Sie wegen der Nachteile eher kritisch gestimmt?

Tipps für den Kauf

Sind Sie nun von den Vorteilen eines Kräuterturms überzeugt? Wir sind es auf jeden Fall! Wenn Sie sich dann noch einen solches Hochbeet kaufen möchten, sollten Sie sich vor dem Kauf einige Gedanken machen. Wir haben für Sie einige Denkanstöße gesammelt.

Als erstes sollten Sie sich überlegen, wo der Kräuterturm stehen soll. Dieser Platz sollte gut zu erreichen, sonnig und windgeschützt sein.

Diesen Ort sollten Sie vermessen. Notieren Sie sich Breite, Tiefe und auch die zur Verfügung stehende Höhe. Diese kann interessant sein, wenn die Höhe zum Beispiel durch Dachüberstände oder etwas anderes begrenzt ist.

Nun sollten Sie sich überlegen, welches Material Sie für den Kräuterturm bevorzugen. Es gibt Modelle aus verzinktem Stahl oder Edelrost. Außerdem gibt es Exemplare aus Naturstein oder sogar Plastik.

Spätestens jetzt heißt es den Geldbeutel zu öffnen und zu schauen, was man für seinen Kräuterturm maximal ausgeben möchte.

Gleichzeitig können Sie nun überlegen, ob Sie einen Kräuterturm selber bauen oder einen Bausatz kaufen möchten. Wer selber baut, kann einen ganz individuellen Turm erschaffen und das kann auch noch Spaß machen. Allerdings braucht es mehr Zeit und handwerkliches Geschick. Wer einen Bausatz kauft, der erhält schnell, einfach und unkompliziert einen Kräuterturm vor die Haustüre geliefert, dem eine Aufbauanleitung beiliegt.

Hoffentlich helfen Ihnen diese Tipps, damit Sie beim Kauf eines Kräuterturms keine böse Überraschung erleben und genau das kaufen, was Sie möchten. Wir wünschen schon jetzt viel Freude und frohes Gärtnern.

Warum ich diese Kräutertöpfe aus dem Supermarkt hasse

So sah meine naive Vorstellung von frischen Kräutern aus einem Kräutertopf aus. Wie falsch ich doch lag..

Ich koche – wie wohl die meisten Menschen – gerne mit frischen Kräutern. Meiner Meinung nach schmeckt es besser, ist gesünder und sieht auch noch besser aus. Warum also nicht frische Kräuter benutzen? Klar, das klingt einfach, doch in der Realität zeigt sich, dass man damit seine Probleme hat.

Da ich bis jetzt noch keine eigene Kräuterspirale oder etwas Ähnliches habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als die Kräuter zu kaufen. Hierfür gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ich kaufe mir die abgeschnittenen Kräuter in diesen kleinen Plastikpackungen zu 50 Gramm oder einen Kräutertopf aus dem Supermarkt.

Die abgeschnittenen Kräuter kaufe ich nur selten, weil man dann das Gericht wirklich direkt machen muss. Mehr als 2 Tage halten die Kräuter sich bei mir zumindest nicht. Da muss man dann beim Einkaufen schon wissen, wann und was man damit macht. So organisiert bin ich leider nicht und außerdem möchte ich mir nicht noch den letzten Rest Spontanität rauben, indem ich mich von der Lebensdauer dieser Stängel abhängig mache.

Deshalb bleibt für mich eigentlich nur die zweite Möglichkeit. Ich kaufe mir einen dieser Kräutertöpfe. In ihm wachsen die Kräuter und man müsste meinen mit etwas Pflege hat man lange etwas davon und die Pflanze vermehrt sich wie von selbst. So dachte ich natürlich auch immer. Warum also einmal Kräuter kaufen, wenn man mit so einem Topf nur einmal bezahlt und für immer und ewig einen unendlichen Kräuternachschub bekommt? Das dachte ich natürlich am Anfang auch und schon stand der Topf bei mir im Einkaufswagen.

Nach dem ersten Kauf habe ich das Töpfchen auf die Fensterbank gestellt und wenig beachtet. Es ging ein. Naja, dachte ich mir. Daran bist du selbst schuld. Sicher hat ihm Wasser oder Licht gefehlt.

Beim zweiten Mal gab es wirklich eine gute Pflege mit ausreichend Wasser und viel Sonne. Was geschah? Der Kräutertopf ging kaputt.

Nun packte es mich an meiner Gärtnerehre und ich kaufte mit noch einmal einen solchen Kräutertopf. Ich informierte mich über die Vorlieben des – ich glaube es war – Basilikums und versorgte ihn. Er bekam einen Standort nach seinem Wunsch, die Wassermenge und viel Liebe. Doch was geschah? Sie ahnen es bestimmt. Der Kräutertopf ging kaputt.

Nun dachte ich mir, dass die Erde im Topf ja vielleicht so ausgelegt ist, dass darin gar keine Nährstoffe enthalten sind, damit die Kräuter auch ja schnell kaputtgehen und man schnell – so wie ich – den nächsten Topf kaufen muss.

Ich kaufte mir also nun noch einmal einen Topf mit Kräutern (den letzten!), pflanzte ihn um und versorgte ihn. Nach kurzer Zeit allerdings… Naja, sie wissen schon.

Das hat mich so wütend gemacht, dass ich nun zu der Überzeugung gelangt bin, dass ich weder einen grünen Daumen noch sonst einen grünen Finger habe, oder aber, dass irgendetwas mit diesen Töpfen nicht stimmt.

Was also tun? Auf frische Kräuter verzichten und diese getrockneten Kräuter aus der Dose kaufen? Das wollte ich nicht. In mir wuchs der Wunsch nach einer eigenen Kräuterspirale. Diese wird auch in den nächsten Wochen realisiert und macht mich hoffentlich unabhängig von der Kräutertopf-Mafia.

Wie ist das eigentlich bei euch? Habt ihr schon mal solche Töpfe gekauft? Halten sie bei euch? Habt ihr Tricks? Über eure Antwort freue ich mich!

Was für einen eigenen Kräutergarten spricht

Sie möchten einen eigenen Kräutergarten haben? Das hört sich aber sehr altmodisch an. Haben das nicht nur Klöster und Kräuterhexen? Solche Äußerungen können Ihnen entgegenschlagen, wenn Sie den Wunsch nach einem eigenen Kräutergarten äußern. Wir möchten Ihnen hier einige Gründe aufzeigen, warum diese Reaktionen völliger Quatsch sind und ein eigener Kräutergarten viele Vorteile hat.

Mit einem eigenen Kräutergarten haben Sie immer frische Kräuter in Reichweite. Das macht das Kochen viel angenehmer und einfacher. Sie kochen gerade Spagetti und brauche noch etwas Basilikum? Kein Problem, ab in den Garten. Sie hätten Lust auf Rosmarin-Kartoffeln, haben aber keinen Rosmarin zur Hand? Kein Problem, ab in den Kräutergarten. Sie merken schon, wie sinnvoll es sein kann, einige Küchenkräuter im Garten zu haben. Gerade Kräuter werden beim Einkaufen auch gerne einmal vergessen und beim Kochen ärgert man sich dann.

Frische Kräuter aus dem eigenen Garten schmecken viel besser als Gekaufte. Gerade getrocknete Kräuter verlieren an Geschmack und sehen auch lange nicht so schön aus. Denn…

… mit frischen Kräutern kann man Gerichte wunderbar verzieren und verschönern.

Auf lange Sicht sind eigene Kräuter auch günstiger als gekaufte. Zwar sind die Anschaffungskosten für ein eigenes Kräuterbeet einmal höher, aber auf lange Zeit sparen Sie Geld.

Ärgern Sie sich auch immer über diese gekauften Töpfe mit frischen Kräutern, die nach kürzester Zeit kaputtgehen, egal was man macht? Das gehört mit einem eigenen Kräuterbeet der Vergangenheit an!

Wer auf ökologisch erzeugtes Essen ohne den Einsatz von Pestiziden in Bio-Qualität wert legt, ist mit einem eigenen Kräutergarten gut aufgestellt. Hier wissen Sie nämlich ganz genau, was an die Pflanzen kommt und was nicht.

Ein Kräutergarten sieht außerdem sehr schön aus und verschönert den Garten.

 

All diese Punkte und wahrscheinlich viele mehr sprechen für einen eigenen Kräutergarten. Wer sich hiervon hat überzeugen lassen, sollte auf jeden Fall mal mit dem Gedanken an eine Kräuterspirale spielen. Hiermit lässt sich nämlich ein solches Kräuterbeet auf wenig Platz realisieren, das zudem auch noch verdammt gut aussieht.

Füllmaterial für die Kräuterspirale

Wer eine Kräuterspirale anlegen möchte, muss sich zunächst natürlich über den Standort, die Größe und das Material der Wände im Klaren werden. Wenn das alles geschehen ist, stellt sich aber schnell die Frage, mit welchem Füllmaterial man die Kräuterspirale anfüllt.

Als erstes sollte man natürlich die Erde benutzen, die man im Garten hat. Doch unserer Erfahrung nach bietet es sich an die Kräuterspirale von unten zunächst mit etwas Kies oder groben Steinbruch zu füllen.

Wir empfehlen Ihnen dabei folgendes Vorgehen:

Wenn Sie den Standort für die Kräuterspirale gefunden habe, stecken Sie die Maße ab. Dann graben Sie die oberste Grasnarbe ab. Dies sind meist nur 10-20 cm. Achten Sie beim Abgraben darauf, dass Sie eine ebene Fläche erschaffen. Um ein leichtes Gefälle auszugleichen, kann man auf der einen Seite tiefer graben als auf der anderen. Wenn der Standort steiler ist, ist es sinnvoller durch die Aufbauten (sprich die Mauer) für eine horizontale Fläche zu sorgen.

Die ausgegrabene Fläche füllen Sie nun gleichmäßig mit Kies. So haben sie eine gerade Fläche auf der die Mauern der Kräuterspirale einfacher angelegt werden können. Auch verhindern Sie so ein ungleichmäßiges Absenken des Bodens. Dies kann Ihre Kräuterschnecke später sogar zum Einsturz bringen. Der dritte Vorteil ist, dass Sie so Staunässe verhindern, da das Wasser schneller versickern kann.

Nun werden die Seitenwände Ihrem Wunschmaterial gebaut.

Im unteren Teil der Kräuterspirale können Sie dann direkt Erde auffüllen. Wer diese mit humusreicher Erde anreichert, sorgt für ideale Wachstumsbedingungen der Kräuter. Achten Sie beim Anmischen der Erde darauf, welche Anforderungen die Kräuter an den Boden stellen.

Je weiter Sie die Spirale nach oben wandern, desto mehr Erde benötigen Sie, da sich die Spirale ja noch oben wendet. Hier ist es sinnvoll mindestens die Hälfte mit Kies aufzufüllen. Darauf kann dann die Erde gefüllt werden. Da in den oberen Zonen der Kräuterschnecke eher mediterrane Kräuter wachsen, bietet sich das an. So sorgen Sie nämlich dafür, dass überschüssiges (Regen-)Wasser abfließt. Wer dann die Erde mit etwas Sand mischt, sorgt für ideale Bedingungen für diese Kräuter. In diesem Bereich der Kräuterspirale wächst dann Lavendel, Basilikum, Rosmarin etc. am besten.

Wie Sie sehen ist das Füllmaterial in einer Kräuterspirale sehr wichtig, da Sie mit ihm die Bodenbeschaffenheit an die jeweiligen Kräuter anpassen können. Das ist zwar ein wenig mehr Aufwand, aber dieser wird Ihnen mit einem höheren Ertrag gedankt werden.

Die perfekte Jahreszeit für das Anlegen einer Kräuterspirale

Ja, wann ist die perfekte Jahreszeit, um eine Kräuterspirale anzulegen? Ich würde immer sagen: „Immer wann Sie Lust darauf haben!“ Doch natürlich gibt es einig Zeiten, die sich mehr als andere anbieten.

Im Winter ist niemand gerne im Freien, denn dann ist es kalt, windig und höchstwahrscheinlich sogar gefroren. Hier arbeitet niemand gerne im Garten und man verlässt das Haus nur wenn es unbedingt sein muss. Gartenarbeit ist hier aufgrund der Temperaturen unterbleiben. Auch wachsen hier die Pflanzen nicht und gerade Erdarbeiten sind aufgrund des gefrorenen Bodens kaum möglich.

Im Herbst ist das Wetter so schmuddelig, dass man hier auch nicht gerne draußen ist. Wenn überhaupt kann man hier Vorbereitungen für das Anlegen der Kräuterspirale treffen. Im Freien wäre das die Markierung des Standorts oder die Bereitstellung des Baumaterials. Gedanklich lässt sich im Herbst aber sehr viel Arbeiten. So kann man sich die Größe, die Ausrichtung überlegen und über das Material Gedanken machen. Auch der genaue Aufbau kann geplant werden. Wer auf einen Bausatz zurückgreift, kann diesen schon aussuchen oder – je nach Lieferzeit – vielleicht sogar bestellen.

Die perfekte Jahreszeit, um eine Kräuterspirale anzulegen, ist meiner Meinung nach der Frühling. Hier blüht langsam alles, man kann sich gut vorstellen, wie der Garten aussehen wird, wenn alles wieder grünt, und hier macht das Arbeiten im Freien auch Spaß. Die Temperaturen sind dabei angenehm aber noch nicht zu heiß. Das Arbeiten muss ja nicht noch schweißtreibender sein, als es sowieso schon ist. Alle eingepflanzten Kräuter wachsen hier auch schnell an und wachsen damit am schnellsten. Durch das warme Wetter und die regelmäßigen Regenschauer zu dieser Zeit, wird automatisch für ein perfektes Wachstum der Kräuter gesorgt.

Im Sommer kann man natürlich auch eine Kräuterschnecke anlegen, doch hier ist es viel wärmer und das Arbeiten dadurch anstrengender. Auch dauert es natürlich eine Weile bis die Kräuter wachsen und da bei uns der Herbst schon recht früh kommt, hat man dann nicht ganz so lange etwas von seinen frischen Kräutern. Das ist gerade bei einjährigen Pflanzen ärgerlich.

Was meinen Sie? Können Sie uns zustimmen? Wann würden Sie eine Kräuterspirale anlegen?

Herzlich willkommen

Herzlich willkommen auf kräuterspirale.org! Wir freuen uns sehr, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Wir versprechen, dass er sich lohnen wird! Auf dieser Seite stellen wir Ihnen alle wichtige Informationen rund um Kräuterspiralen vor, zeigen Modelle auf, geben Tipps für den Selbstbau und stellen Bausätze vor. So sollen Sie in die Lage versetzt werden, selbst zu entscheiden, welche Art zu Ihnen und Ihrem Garten passt.

Sicher sind Sie hier gelandet, weil Sie auch eigene, frische Kräuter anpflanzen möchten und dies sowohl platzsparend als auch schick erreichen möchten. Hierfür bieten sich Kräuterschnecken eindeutig an.

Damit Sie sich auf unserer Seite direkt zurechtfinden, hier eine kleine Übersicht:

Wer handwerklich nicht sonderlich geschickt ist oder keine Zeit hat, sich selbst Gedanken über den Aufbau zu machen, kauft am besten ein fertiges Set. Wir stellen unter „Bausatz“ verschiedene Modelle, Materialen und Aufbauarten vor und vergleichen ihre Vor- und Nachteile.

Unter „Bepflanzung“ finden sich Tipps für das Einsetzen der Kräuter. Wir stellen dabei den Aufbau der verschiedenen Zonen vor und geben Vorschläge für die jeweiligen Kräuter.

Unter „Kräuterspirale kaufen“ geben wir Ihnen Hinweise, Empfehlungen und ganz Grundlegendes, damit der Kauf einer Kräuterpyramide so stressfrei, schnell, passend und günstig wie möglich wird.

Natürlich gibt es unterschiedliche Rohstoffe, aus welchen man eine Kräuterspirale herstellen kann. Diese stellen wir Ihnen unter „Material“ vor. So können Sie sich einen Überblick verschaffen, die Materialeigenschaften vergleichen und dann entscheiden, was zu Ihnen, Ihrem Geldbeutel und dem Garten passt.

Da es auch ganz unterschiedliche Varianten gibt, die ihre spezifischen Vor- und Nachteile haben, stellen wir Ihnen alle Arten vor. Unter „Modelle“ finden Sie eine Übersicht darüber.

Wir hoffen, dass wir Ihnen damit helfen können und Sie nach der Lektüre der Texte Ihren Wunsch nach einer Kräuterschnecke verfestigen und konkretisieren konnten. Aber nun genug der vielen Worte. Wir wünschen Ihnen einige informative Minuten auf unserer Seite. Sollten Sie Informationen vermissen, melden Sie sich einfach bei uns. Gerne ergänzen wir alles Nötige, um diese Seite für Sie so nützlich wie möglich zu machen.